32. Seit 15 Jahren nicht mehr krank - Interview mit Anabell

Shownotes

„Ich habe entschieden, dass mein Körper nicht mehr mein Sklave ist … und seitdem bin ich seit 15 Jahren nicht mehr krank.“

Das war der eine Satz, der mir sofort im Gedächtnis geblieben ist, als ich Annabell Whitney kennengelernt habe. 😍

In dieser Folge sprechen wir über ihren Weg: von einer extrem erfolgreichen Sängerin, die ihre schweren körperlichen Symptome ignoriert hat, hin zu einer entspannten Top-100-Keynote-Speakerin, die heute mit ihrem Körper arbeitet – statt gegen ihn. 🙏

Nach der Folge wirst du wissen, warum Heilung auch eine Entscheidung ist – und was das für dich und deinen Körper bedeutet. ❤️✨

Außerdem erfährst du:

  • warum Annabell früher im Leistungsmodus gefangen war (bis hin zu heftigen Symptomen) – und was wirklich der Wendepunkt war
  • wie sie auf einer Zugfahrt fast krank geworden wäre … und dann in Echtzeit gesund geworden ist
  • warum dein Körper nicht gegen dich arbeitet – sondern für dich
  • was es mit „Wissensriesen und Umsetzungszwerge“ auf sich hat

Und ganz am Ende gibt Annabell dir einen Tipp, der erstmal einfach klingt … aber wirklich alles verändern kann. 💃

Du möchtest mehr über Annabell erfahren, die schon mit großen Stars wie Michael Jackson und Helene Fischer auf der Bühne stand? 😍 Hier findest du weitere Infos:

WebsiteInstagramBuch: Be your own star

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Wissen hilft heilen ist dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit. Hier lernst du die Zusammenhänge zwischen Osteopathie, Spiritualität und Mindset kennen. Dich erwarten leicht umsetzbaren Tipps gegen Stress, osteopathische Übungen und hilfreiches Wissen auf den Punkt gebracht. Deine Gastgeberin ist Korinna Söhnholz – die Osteopathin für Körper, Geist und Seele. Jeden zweiten Donnerstag im Monat kannst du dich auf eine neue Folge mit spannenden Gästen, Meditationen und Inspiration aus Korinnas Alltag freuen. Auf einen Tanz mit dem Leben!

Transkript anzeigen

00:00:00: Hi, ich bin Corinna, die Osteopathin für Körper, Geist und Seele.

00:00:03: Und heiße dich von Herzen willkommen zu Wissenhilft-Heilen, dem Podcast, der dir zeigt, wie du deine Stress-Symptome abbaust und wieder voller Selbstliebe durchs Leben

00:00:11: tanzt.

00:00:11: Hi, ich bin Corinna, die Osteopathin für Körper, Geist und Seele.

00:00:16: Und heute habe ich einen ganz, ganz besonderen Gast hier.

00:00:21: Und ich freue mich so sehr, dass Annabel zugesagt hat, denn ... Weißt du, was für mich der allerwichtigste Satz war, als sie uns kennengelernt haben?

00:00:30: Das war so ein Nebensatz von dir, Annabelle.

00:00:32: Du hast gesagt, Corona, ich habe entschieden, dass mein Körper nicht mehr mein Sklave ist und seitdem bin ich nicht mehr krank seit fünfzehn Jahren.

00:00:42: Annabelle, stelle dich mal ganz kurz vor.

00:00:45: Liebe Corona, wie schön.

00:00:47: Und dann tauchen wir gleich ganz tief, weil jedes Gespräch mit dir ist für mich wie eine Offenbarung und ich freue mich ganz riesig, dass du hier bist.

00:00:54: Ich freue mich so sehr, hier zu sein.

00:00:56: Ganz ehrlich, liebe Corinna, jedes einzelne Gespräch, das wir hatten.

00:00:59: Egal, wo wir uns gesehen haben, es ist immer Herz an Herz.

00:01:03: Und das ist das, was dich so besonders macht, das, was du in diese Welt bringst, das, was du hier tagtäglich tust für so viele, viele Menschen.

00:01:12: Und heute ein kleiner Teil davon sein zu dürfen, macht mich unendlich glücklich.

00:01:16: Wie schön, dass ich hier sein darf, liebe Corinna.

00:01:18: Danke schön.

00:01:18: Und

00:01:18: jetzt willkommen.

00:01:20: Anna-Belle, wenn dich eine Frau noch nicht kennt, was ich mir jetzt kaum vorstellen kann, ja, wenn dich jemand nicht kennt, wie würdest du kurz beschreiben, was du machst, wer du bist?

00:01:30: Oh, okay.

00:01:32: Was bin ich?

00:01:32: Was mache ich?

00:01:33: Und wie viele davon?

00:01:35: Sehr, sehr vielfältig.

00:01:36: Und ich glaube, das kennen viele.

00:01:39: Ich bewundere meine Brüder, von denen habe ich drei.

00:01:42: Und diese haben totale Inselbegabungen.

00:01:44: Die können eine Sache und aber auch nur eine Sache und richtig gut.

00:01:48: Meine Schwägerin sagt immer, weißt du, es ist einer der besten Ärzte, mein zweitädester Bruder Stefan.

00:01:54: Aber wer muss die Spülmaschine ausräumen?

00:01:57: Dann hakt's schon.

00:02:00: Seid ihr mich auf Zuhause?

00:02:03: Haben wir das nicht alle?

00:02:05: Entschuldigt bitte.

00:02:08: Und ich habe ganz viele Begabungen und Talente irgendwie mitbekommen, für die ich sehr dankbar bin, was es aber auch schwierig macht für alle, die das kennen.

00:02:18: Ich glaube, das kennen ganz viele Frauen, da sie in so vielen Bereichen eigentlich wirklich nicht genau wissen und ich durfte alles jetzt vereinen zusammen.

00:02:25: Ich war jetzt Jahrzehntelang als Sängerin unterwegs, habe mit Michael Jackson auf der Bühne gestanden, Shaggy, Helene Fischer, wenn ihr sie kennt, Totoro, John Miles, Music Wars.

00:02:37: My first love war dieser jetzt und haben über dreitausend Auftritte von Millionen von Menschen eigene Charterfolge schon gehabt.

00:02:45: Also gerade das, was mein Herz mal berührt hat.

00:02:48: Ich wollte Sängerin werden.

00:02:50: Das habe ich wirklich ausgekostet bis auf die größten und die kleinsten Bühnen dieser Welt.

00:02:57: Und viele Fernsehauftritte, Radio und so weiter und so fort.

00:03:01: Ich liebe

00:03:01: das, wenn du singst.

00:03:02: Ich habe so Gänsehaut.

00:03:04: Also du könntest, wir könnten auch singen das Interview machen.

00:03:08: Danke liebe Corinna.

00:03:10: Für mich von daher besonders, weil ich war halt immer dieses kleine Schüchtern der Mädchen, das knallrot angelaufen ist, wenn ich nur angesprochen wurde.

00:03:17: Also es war nicht das, was so selbstverständlich für mich war.

00:03:20: So, ja, natürlich bin so die Rampensau rausgeputzt auf diese Erde.

00:03:25: Und das war nicht wirklich mein Weg.

00:03:29: Ich habe auch sehr schnell gemerkt, dass bei mir noch so viel mehr ist als nur Singen.

00:03:34: Und so habe ich mit einundzwanzig einfach mal schnell eine Agentur gegründet, die dann zu einer der erfolgreichsten Künstleragenturen Deutschlands wurde.

00:03:43: Als Unternehmerin.

00:03:45: Ja, als Unternehmerin und Sängerin auf der Bühne kam dann der große Wunsch, Kinder in diese Welt zu setzen.

00:03:53: Ja.

00:03:54: Wahrscheinlich das schönste Projekt, das ich je war.

00:03:57: Weißt du, ich hab jetzt in elf und siebzehn und oh mein Gott, ich liebe meine Kinder über alles.

00:04:06: Und dann kam nochmal ein ganz, ganz großer Wandel, der kam im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... Heute als eine der Top-One-Hundert-Kinotspeakerinnen habe eine Ausbildung zu Keynotes, also wirklich, ich sage mit Abstand, die beste Keynotespeaker-Ausbildung auf dem Markt und brenne von Herzen darauf, Menschen in ihre Kraft und in ihre Sichtbarkeit zu bringen.

00:04:50: All das, was ich früher nie hatte.

00:04:53: Und das kann ich nur unterstreichen.

00:04:55: Ich habe ja bei dir die Keynotespeaking-Ausbildung gemacht und das ist Das ist nicht nur eine Ausbildung, sondern das ist wirklich Tiefgang.

00:05:04: Also du gehst ja an die Seele der Menschen, du holst aus allen das raus, was in ihrem Herzen sitzt.

00:05:10: Und man kann es, glaube ich, also ich kann es jetzt nicht beschreiben im Nachhinein, was du da gemacht hast, aber jede Übung, alles, was in dieser Ausbildung steckt, das ist tatsächlich, das passt genau.

00:05:22: Also man merkt, dass du alles, was du tust und das mache ich ja auch.

00:05:26: Das hat halt Nicht nur, du hast es mal irgendwo gehört, sondern das ist fundiert.

00:05:32: Das ist absolutes Expertenwissen.

00:05:35: Das ist doppelt geprüft und es funktioniert.

00:05:40: Das sagst

00:05:42: du?

00:05:42: Ja, das ist auch das, wie ich arbeite.

00:05:44: Also bevor ich irgendwas rausgebe und wo ich so oft enttäuscht wurde auch draußen am Markt, wenn mir jemand ein Produkt als das beste Produkt anbietet, dann denke ich, okay, wenn derjenige das sagt, dann muss es wirklich auch das beste sein, weil sonst würde ich so was nie sagen.

00:05:59: Und dann habe ich auch ganz viele Produkte getestet, wo ich dachte, und das soll das beste sein, jetzt fühle ich mich aber verarscht.

00:06:06: Ja, ich weiß nicht, ob es dir auch schon so ging.

00:06:08: Aber

00:06:08: ja.

00:06:10: Und das macht mich ärgerlich dann tatsächlich auch, weil ich denke, wenn ich sage, ich habe wirklich ein Produkt, was gut ist, also wir überarbeiten unser Produkt gerade nochmal, weil ich finde, mein Kurs echt gut und wir machen ihn jetzt zum allerbesten.

00:06:22: So.

00:06:23: Und bei dir kann ich aber wirklich sagen, also deine Keynote-Speaking-Ausbildung, das Bootcamp und auch die Ausbildung, dass es wirklich Wahnsinn.

00:06:32: Und ich darf ja auch gerade dein Buch lesen, Liebste an der Welt.

00:06:35: Das ist noch nicht auf dem Markt, aber ich habe schon mal reinlesen dürfen und ich wollte es eigentlich durchgelesen haben bis zu unserem Interview.

00:06:42: Aber ich lese Bücher immer so, dass ich wirklich alles mache, was da drin steht.

00:06:47: Ich hab neulich mein Team gefragt, das ist wohl nicht normal, das macht nicht jeder so scheinbar.

00:06:52: Aber wenn ich Buch lese und da steht, mach jetzt diese Meditation oder mach diese Übung, dann mach ich das.

00:06:58: Wie großartig.

00:06:59: Yes!

00:07:02: Aber dein Buch hat ein Prozess in mir ausgelöst, tatsächlich.

00:07:07: Ja, ich bin jetzt beim Thema Selbstliebe und Merkel, da komme ich gerade auf die nächste Stufe.

00:07:12: Also ich freue mich riesig.

00:07:14: dass du auch in diesem Buch all dein Wissen und all deine Erfahrungen teilst.

00:07:20: Willst du kurz mal dazu sagen, wie kamst du zu diesem Buch?

00:07:25: Also, da stand schon, ich wollte schon immer Schriftstellerin werden.

00:07:27: Ich wollte schon immer Autorin werden.

00:07:29: Das war, ich weiß noch, wie ich mit sechs Jahren auf dem Boden, ich glaube fünf, ich hab noch nicht mal selbst wirklich schreiben können.

00:07:35: Habe ich so Blätter zusammengeklebt und hab mit so Linien angefangen.

00:07:39: Ja, das hab

00:07:40: ich auch gemacht.

00:07:40: Und dann mit Taka und dann hab ich den.

00:07:43: Ja.

00:07:44: Und das hat mir ehrlich gesagt den Hintern gerettet, und zwar gewaltig, weil neben, weil ich bin ja noch auf Tour, ich habe auch ein Record Deal, also mit eigenen Songs, die ich rausbringe.

00:07:54: Es ist wirklich sehr, sehr viel los in meinem Leben.

00:07:57: Wie ja bei dir auch, liebe Corinna, es ist ja auch nicht so, als ob die grad langweilig wird.

00:08:02: Und dann kam dieser großartige Verlagstil.

00:08:05: Und ich war die ganze Zeit in diesem, oh mein Gott, ich muss ein Buch schreiben.

00:08:09: Ich muss ein Buch schreiben.

00:08:10: Oh, ich muss ein Buch.

00:08:11: Und wie soll ich das schaffen?

00:08:12: Und ist es so viel los?

00:08:14: Und auf einmal kommt dieses Bild hervor.

00:08:17: Korrena, dieses Bild, wie ich selbst fünfjähriges Mädchen auf dem Boden liege und anfangs schriftstelle.

00:08:22: Und ich habe es gefühlt.

00:08:23: Ich war Schriftstellerin durch und durch.

00:08:26: Und dann habe ich mich mit meinem kleinen Mädchen verbunden und bin von ich muss.

00:08:31: in ich darf gegangen.

00:08:33: Also ich hab die Bilder, die Worte und die Emotionen verändert.

00:08:38: Und in diesem Moment ist dieses Buch aus mir herausgeflossen, also in einem Fluss, den ich nicht beschreiben kann.

00:08:46: Jeder hat gesagt, hol den Buch Mentor, nehm Ghostwriter, lass Chatchi Pity, lass mich lehnen.

00:08:50: Ich habe alles abgelehnt, hab mich immer nur jede freie Minute Laptop aufgeschrieben.

00:08:57: Wenn ich wieder weiter musste, dann eben weiter, wieder auf und da angesetzt, also für mich ist dieses Buch, obwohl es so in halbe Stunde, hier fünf Minuten da, Stunde da, wie in einem Fluss geschrieben.

00:09:11: Ich spür das beim Lesen und ich weiß nicht, wie viele Bücher ich gelesen habe in meinem Leben, fünfhundert, sechshundert, tausend, ich hab keine Ahnung, also zwei bis drei die Woche und dann auch immer quer und mal wieder, weil ich die hier durcharbeite.

00:09:24: Manche habe ich dann wieder verworfen, weil ich dachte, nee, das ist jetzt nichts.

00:09:27: Manche habe ich komplett durchgearbeitet und dein Buch ist auch so ein Arbeitsbuch jetzt für mich, tatsächlich.

00:09:32: Schön.

00:09:34: Und es arbeitet für mich

00:09:35: und es arbeitet in mir und ich kann nur jeder Frau ans Herz legen.

00:09:40: Wann kommt das raus, Annabelle?

00:09:42: Am zwanzigsten Februar.

00:09:45: Am zwanzigsten Februar, wenn das Buch auf dem Markt ist oder vielleicht auch jetzt schon bestellt, dir gerne vorschaut ihr wirklich gerne dieses Buch an, wenn du dich für Persönlichkeitsentwicklung interessierst, aber auch für Gesundheit.

00:09:56: Tatsächlich sprichst du auch Gesundheitsthemen an und das war ja auch, als du diesen Nebensatz zu mir gesagt hast, Corinna, ich bin seit fünfzehn Jahren nicht mehr krank.

00:10:04: Das hat so nachgewirkt.

00:10:05: Kennst du das, wenn man abends im Bett liegt und sagt, was hat sie gesagt?

00:10:10: Sie ist seit fünfzehn Jahren nicht mehr krank und ich glaube auch dieses Geheimnis lüftest du ja in dem Buch, weil tatsächlich deine ganze Reise dort verarbeitet ist.

00:10:20: und das, wie du denkst, wie du fühlst und wie du die Dinge angehst.

00:10:24: Und magst du uns dazu noch mal kurz was sagen?

00:10:28: Mit den Frauen hier draußen teilen, wie kann man beschließen, ich werde nicht mehr krank oder wie kann man gesund bleiben?

00:10:33: Fünfzehn Jahre, das ist der Wahnsinn.

00:10:36: Es war ja nicht meine Realität davor.

00:10:38: Und ich denke, wenn wir alle, und das denke, so geht es ganz, ganz vielen, wenn du in diesem Tu- und Mach-Modus bist und immer nur in diesem.

00:10:49: Ich muss leisten Modus und in dem war ich drin.

00:10:52: Und ich bin sehr, sehr willensstark.

00:10:55: Wie du auch, Corinna, sehr, sehr willensstark.

00:10:57: Und mein Körper ist nicht mehr mein Freund, mein bester Freund gewesen.

00:11:02: Vielleicht war das auch noch nie vor, weil ich es nicht gelernt habe.

00:11:04: Sehr viel Grenzüberschreitung, sehr viel.

00:11:07: Auch Dinge, die wirklich alles andere als schön waren in meiner Vergangenheit.

00:11:10: Und da habe ich nur gelernt, ich muss leisten, um geliebt zu werden.

00:11:14: Nur wenn ich leiste, bin ich wert genug.

00:11:17: Und das hat mich in eine so eine Schleife gebracht.

00:11:20: Und ich dachte zwar sehr, sehr.

00:11:21: erfolgreich wurde, aber auf meine Kosten, auf meine Energie und auf das, was ja am wichtigsten ist und das ist ja das, wofür du einstehst, unsere Gesundheit.

00:11:30: Und so habe ich von kleinem Schlaganfall Magen, Geschwüre, Allergien.

00:11:36: Ich habe ja das volle Programm Allergischen Schock aus den ich gerade knapp überlebt habe bis hin zu den irrsinnigsten Krankheiten, die mir der Körper geschickt hat, weil er nicht mehr konnte.

00:11:47: Aber all das schön ignoriert ging ja weiter.

00:11:51: Und so ein kleiner Neurovirus, den mein Sohn eingebrannt hat meine Welt verändert.

00:11:59: Ja.

00:12:00: Deshalb, ich hatte in deinem Buch gelesen und ich dachte so, wow.

00:12:04: Das ist

00:12:05: alles andere.

00:12:06: Ich bringe jetzt glaube ich auch schon Dinge durcheinander.

00:12:08: Das steht auch im Buch?

00:12:09: Das steht tatsächlich nicht im Buch.

00:12:11: Okay.

00:12:12: Das habe ich dir aber erdestellt.

00:12:13: Das hast du mir erzählt, jetzt verschwimmen so die Welten.

00:12:19: Erzähl mal diese Audioversion

00:12:20: davon.

00:12:21: Kriegst von mir, ne?

00:12:22: Ja, genau.

00:12:25: Und das war wirklich eine dieser Themen, Corinna.

00:12:28: Ich habe er wirklich nachts im Bett und auf einmal.

00:12:31: Mein Sohn hatte ein bisschen Fieber.

00:12:33: Er war zwei Jahre alt.

00:12:34: Deswegen weiß ich so genau, dass es fünfzehn Jahre her ist.

00:12:37: Und ich höre dieses gurgelnde Geräusche im nächsten Moment von oben bis hin und dann voll gekotzt.

00:12:42: Ja?

00:12:43: Ach, wer Kinder hat.

00:12:46: Wir lieben das alle.

00:12:48: Wir erinnern uns alle an diesen Moment.

00:12:50: Oh ja.

00:12:51: Und das war nicht das Schlimmste.

00:12:53: Mein Mann hat zwei Tage später ist er am Bahngleis mit dem Norovirus wirklich am Bahngleis zusammengebrochen.

00:13:01: Er ist zwei Meter groß und in diesem Moment mit Krankenwagen abtransportiert worden.

00:13:05: Dann hatte ich wirklich eine Woche lang zwei kranke Menschen im Haus, hab mich um alles gekümmert, Tag und Nacht und musste dann selbst zu einem Auftritt ans andere Ende der Welt.

00:13:17: Acht Stunden Zugfahrt.

00:13:18: Und im Zug wurde mir schlecht.

00:13:22: Weißt du, kein kleiner Schlaganfall, kein Magengeschwür, nichts in dieser Welt hat einen großen Veränderungsprozess gemacht.

00:13:30: Das ist manchmal das Lustige im Leben.

00:13:32: Also ich finde es manchmal schon wirklich lustig, worauf wir reagieren.

00:13:36: Aber diese Vorstellung, ich könnte jetzt acht Stunden im Zug auf dieser ekelhaften Toilette mehr die Seele aus dem Leib kotzen,

00:13:47: hat mich

00:13:47: dazu gebracht.

00:13:51: Es ist so ein Schlaganfall, OPs, manchmal steckt man ja wirklich so viel weg und es bringt einen nicht in die Veränderung, weil dann irgendwie noch funktioniert.

00:14:00: Richtig.

00:14:02: Aber der Gedanke auf der Bahn, und ich kann nicht so verstehen, ja ich glaube jeder hier, der diese Deutsche Bahntoletten kennt, das wollen wir alle nicht, das will, das will niemand.

00:14:13: Überhaupt nicht.

00:14:14: Und dann fing ich an wirklich mit mir ins Selbstgespräch zu gehen.

00:14:18: Und das war eines der wertvollsten.

00:14:20: In diesem Moment habe ich meinen besten Freund entdeckt.

00:14:23: Und das ist mein Körper.

00:14:25: Und ich habe verstanden, was ich ihm all die Jahre wirklich angetan habe.

00:14:29: Und habe ihm versprochen, dass ich das ändern werde.

00:14:32: Ich habe wirklich angefangen, meine Gedanken, obwohl ich schon so weit war mit Meinzelt.

00:14:36: Ich wusste schon so viel.

00:14:38: Und auf einmal habe ich wirklich angefangen, mich zu verbinden.

00:14:41: Und eine klare Entscheidung getroffen.

00:14:43: Und die war für mich in meiner kleinen Welt, weltverändert.

00:14:48: Und dann solltet ihr

00:14:49: das noch mal mit reinnehmen.

00:14:51: Also die wird übel.

00:14:53: Wir sitzen neben dir in der Bahn.

00:14:56: Und ich habe ein Interview und sage so Annabelle, wie machst du das jetzt?

00:14:59: Was genau sind jetzt deine Gedanken?

00:15:01: Was fühlst du, was denkst du und wie hast du das geschiftet?

00:15:05: In diesem Moment, Corinna, bin ich, habe ich gedacht, mich erst mal natürlich atmen, ja?

00:15:10: Jetzt bloß nicht.

00:15:11: Vor allem es gibt ja Leute, also ich... habe wenig in meinem Leben mich übergeben.

00:15:16: Und das ist

00:15:17: das Schlimmste für mich in meinem Leben tatsächlich.

00:15:20: Für mich auch.

00:15:22: Deswegen kriege ich kein Alkohol.

00:15:24: Verständlich.

00:15:27: Und dann fing ich an.

00:15:29: Alles auszupacken, was ich irgendwie wusste.

00:15:32: Ich fing an, mich mit goldenem Licht zu reinigen, mit zu meditieren.

00:15:37: Ich habe angefangen, wirklich meine Gedanken zu beobachten und gesagt, musst du wirklich krank werden?

00:15:42: Warum solltest du?

00:15:43: Also warum brauche ich, also auch dieser ganz klare Gedanke, der für mich heute noch eine ganz große Rolle spielt?

00:15:52: Brauche ich die Krankheit?

00:15:53: Also braucht mein Körper Ruhe?

00:15:55: Braucht er?

00:15:56: Was braucht er gerade wirklich?

00:16:01: Und ich war dran drin,

00:16:02: aber setzt er auch voraus, dass du impliziert hast, dass die Krankheit für dich ist.

00:16:08: Genau.

00:16:08: Und eigentlich will dir dein Körper was sagen.

00:16:10: Also der Grundgedanke liegt ja dem, das ist ja das, was ich versuche, den Frauen beizubringen.

00:16:15: Dein Körper ist nicht gegen dich, der ist dein Freund und deine Krankheit ist auch kein So, das hast du jetzt davon oder eine Strafe, sondern die Krankheit ist ein Hilferuf.

00:16:24: Ja, und ich habe alle dicke, fette Hilferufe, hab ich überhört.

00:16:29: Davor.

00:16:30: Und ich hab zugehört.

00:16:31: Und so blöd das klingt, wer hat mit mir geredet, ja?

00:16:35: Es war wirklich wie ein, also jetzt nicht wortwörtlich, ne?

00:16:39: Aber ich hab genau ... Also, es ist

00:16:39: kein Wort im Ohr gehabt und jemand, der die reinspringt.

00:16:43: Es gibt ja auch Menschen, die hören, stimmen.

00:16:45: Also, für mich ist immer alles möglich, ja?

00:16:48: Ja,

00:16:48: ja.

00:16:49: Aber es waren doch ganz klare Signale da.

00:16:53: Und ich weiß noch, wie ich angefangen habe, wirklich meinen inneren Behältern, das steht im Buch drin, ihn aufzuladen.

00:17:01: Mit Energie, mit Liebe, mit Selbstfürsorge, mit auch einem ganz großen Versprechen.

00:17:08: Ich habe eben wirklich versprochen, ich werde aufhören, dich bis zur Erschöpfung.

00:17:14: zu versklaren.

00:17:15: Ich höre also, ich lasse dich frei.

00:17:17: Wir werden ab jetzt ein gutes Team.

00:17:19: Und ich weiß noch, wie ich mich mit so viel Energie aufgeladen habe.

00:17:22: Ich bin angekommen am Timendorfer Strand, am anderen Ende der Welt.

00:17:27: Und ich war so voller Energie.

00:17:30: Ich wäre also von Übelkeit.

00:17:32: Ich habe mich also Spoilerlarm nicht einmal übergeben.

00:17:35: Mein Magen, alles hat sich schnell beruhigt und es ging sogar ins Gegenteil.

00:17:40: Und das war mein Aha-Moment.

00:17:42: Ich bin von Migetes Miserabe zu einem energetischen Hoch, das ich dachte, ich kann die Wände fast hoch klettern.

00:17:52: Ich war glaube ich um vier Uhr morgens im Bett, weil Auftritte gehen ja meist dann und ich habe gemerkt, mit wie viel Lebensfreude und Lebensenergie und Kraft.

00:18:03: Mir auf einmal zur Verfügung steht.

00:18:06: Aber

00:18:07: man muss sagen, du hattest natürlich all the tools schon.

00:18:10: Also du wusstest, wie du dich mit dem Körper verbindest.

00:18:13: Du hattest schon mal meditiert.

00:18:16: Ja, also du hattest Persönlichkeitsentwicklung als Grundvoraussetzung.

00:18:19: Also du warst nicht an Stufe eins, sondern du hattest all the tools und hast sie in dem Moment zusammengebracht und für dich angewendet.

00:18:29: Ganz genau.

00:18:29: Und zwar jetzt ganz komprimiert.

00:18:32: Und definitiv.

00:18:34: Und ich habe seitdem ich zwölf Jahre alt bin, beschäftige ich mich mit Psychologie, mit Persönlichkeitsentwicklung, mit all diesen Themen.

00:18:43: Natürlich maßgeblich auch beteiligt, dass ich mit so dieser krassen Geschichte überhaupt diesen Weg geben konnte.

00:18:51: Für meinen Körper habe ich es nie so angewendet.

00:18:54: Also das war mein Aha-Element.

00:18:56: Auf einmal, ich wusste viel, und das weißt ihr, Meister im Wissen oder Meister im Tun.

00:19:03: Ja, also Wissen und Tunen dazwischen ist eine Lücke und die zu schließen, das gilt das ja letzten Endes, weil Wissen haben wir alle ganz viel.

00:19:09: Wie sagst du so schön, Wissensrisen und Umsetzungszwerge, hast du glaube ich im Bootcamp gesagt, ne?

00:19:14: Ja,

00:19:15: genau.

00:19:17: Und das tatsächlich zu sehen, was kostet es mich, wenn ich es nicht tue?

00:19:23: Und heute habe ich einfach verstanden auf all den Ebenen.

00:19:27: Darüber haben wir sie auch schon privat öfters unterhalten, Corinne.

00:19:30: Dass es nicht nur reich zu sagen, ich kümmere mich jetzt um meinen Mindset oder ich kümmere mich nur noch darum, ich ernähre mich jetzt gesund oder ich mache jetzt ein bisschen Sport.

00:19:41: Sondern es ist wirklich, wenn wir das, was uns geschenkt wurde und das ist Leben jetzt mal wirklich ernst nehmen, das heißt, uns in den Lebensmittelpunkt stellen.

00:19:52: Dann heißt das ein bisschen Achtsamkeit für dein Körper, für dein Geist, für deine Seele, wirklich in diesem Dreiklang zu arbeiten und zuzuhören, was wir wirklich brauchen, das für jeden was anderes.

00:20:06: Ja, also das ist das, was ich auch manchmal gefährlich finde, wenn jemand sagt, ich habe jetzt so den Fahrplan für dich, also Ja, natürlich gibt es einen Fahrplan.

00:20:16: So wie ich reden lernen kann, kann ich eben auch lernen, wie funktionieren Körper, Geist und Seele.

00:20:20: Aber rauszufinden, was für mich funktioniert, dafür muss ich alles einmal ausprobieren und dann gucken, was funktioniert bei mir gut.

00:20:29: Also so ist immer meine Vorangehensweise.

00:20:30: Ich mache einmal alles, was der Mentor sagt und dann mache ich so Mainz draus und nehme mir das, was bei mir am besten wirkt.

00:20:37: Wie machst du das?

00:20:39: Ich höre mal zu und gehe in die, also ich verbinde mich sehr, sehr stark mit meiner Intuition.

00:20:44: Wie zum Beispiel, wie ich es mir in einem Buch erzählt, mir hat jeder was anderes erzählt, wie ich es machen soll.

00:20:49: Und jedes Mal habe ich in mich hineingespürten, ne, ist nicht mein Weg.

00:20:54: Und

00:20:55: wie machst du dieses in dich hineinspüren?

00:20:57: Erfahrung natürlich.

00:20:59: Auch das muss man sagen, aber irgendwann musst du mal damit anfangen.

00:21:02: Und ich habe das so oft.

00:21:06: Ja, für alle ganz draußen.

00:21:08: Irgendwann musst du wirklich damit anfangen.

00:21:10: Versprich uns das, wenn nur das ist der Weg in deine Heilung.

00:21:14: Wirklich ist.

00:21:15: Und man darf auf dem Weg sein.

00:21:17: Wir sind ja alle auf dem Weg und wir sind alle nicht fertig.

00:21:20: Egal, wie weit wir sind.

00:21:21: Wir sind alle, ich meine, du liest wie viele Bücher im Monat.

00:21:27: Ich hab keine Ahnung.

00:21:29: Ich lieb's einfach.

00:21:30: Also, ich kauf bestimmt zehn.

00:21:32: mindestens manchmal auch zwanzig und dann manche les ich quer manche les ich komplett manche arbeite ich durch.

00:21:38: also so wie deins wenn ich bücher liebe und und es gibt wenige bücher die ich wirklich so liebe manchmal denke ich auch manchmal ist es nur ein satz aus einem buch und wenn wenn das buch nur dafür gut war ist es gut.

00:21:50: aber es gibt ein paar lieblings bücher und deins gehört dazu die ich dann wirklich von vorne bis hinten nicht lese sondern wirklich durcharbeite, weil ich dich aber auch als Mensch schätze, weil ich weiß, dass du Tiefgang hast, weil ich weiß, dass alles, was du da drin schilderst, wirklich Potenzial hat, mein Leben zu verbessern, also ganz egoistisch.

00:22:13: Ich lese dein Buch, damit ich auch eben noch ne Etage tiefer mich noch mehr mit mir verbinden kann und natürlich auch den Frauen da draußen noch mehr zur Seite stehen kann, weil da steht so viel gelebtes Wissen drin, in Geschichten verpackt, weil das ist das, was du für mich ausmachst.

00:22:31: Deswegen glaube ich auch, dass du ganz einfach ein Buch schreiben konntest, weil du kannst reden, du kannst Geschichten erzählen und du kannst Wissen in Geschichten verpacken.

00:22:40: und so lernen wir ja.

00:22:42: Das ist warm.

00:22:43: Übrigens, du gelernt unser Körper auch.

00:22:45: Geschichten und die Worte, die wir sagen und die Emotionen.

00:22:48: Also das ist Bilder.

00:22:49: Wenn Bilder durch Bilder lernen wir und das ist das, was wir uns immer wieder vor Augen halten dürfen.

00:22:55: Welche Bilder und welche Worte setzen wir uns in unserem Unterbewusstsein immer wieder fest?

00:23:01: Von dem ich kann nicht.

00:23:03: Wie gesagt, mein Buch ist das beste Beispiel dafür.

00:23:06: Ich muss, ich muss.

00:23:08: Ich musste gar nicht.

00:23:09: Ich durfte.

00:23:11: Wie soll ich das schaffen?

00:23:13: Also, alleine diese Sätze, ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.

00:23:16: Oh mein Gott, das waren die falschen Sätze.

00:23:20: Wir können so viel schaffen, wenn wir die richtigen Worte und die richtigen Geschichten uns erzählen.

00:23:30: Und das ist auch das, was du im Zug gemacht hast.

00:23:33: Ja, ich hab die Geschichte verändert und aber auch, ich hab zugehört.

00:23:37: Ich denke, das ist auch eine Sache, die uns wirklich auszeichnet, Corinna, dich wie auf mich.

00:23:41: Wir hören zu.

00:23:43: Wir hören den Menschen zu.

00:23:45: Und wenn wir dann auch unseren Körper noch zuhören, verrückt, was dann passiert?

00:23:51: Es ist

00:23:51: wirklich, oder?

00:23:52: Und ich glaube, ich bin ja Osteopathin und was man als Osteopath oft macht, ist man fest die Stelle an und man hört dem Gewebe zu.

00:24:00: Also es ist auch nichts anderes als gucken, wo ist die Spannung, wie wird es weicher?

00:24:04: Und es sind minimale Bewegungen.

00:24:07: Und dann löst sich was im Körper.

00:24:09: Und ich glaube, dazu braucht es gar keine Osteopathen.

00:24:11: Also natürlich, alle Osteopathen sind fantastisch und anfassen und einfach sich mit anderen Menschen verbinden und austauschen.

00:24:18: Da geschieht auch Heilung.

00:24:19: Also, Osteopathen sind wichtig.

00:24:21: Ich glaube aber auch, dass wir ganz viel alleine schon machen können, so wie du es eben auch gemacht hast, indem wir unseren Körper zuhören.

00:24:28: Und das ist für mich, ich nenn es dann immer Meditation, weil man halt da sitzt, die Augen zu hat und sich mit sich verbindet und in den Körper schaut.

00:24:37: Absolut.

00:24:38: Und du kannst dann auch der Profi, das bist du ja genauso, auch seine, indem du, indem ich dann schon sehr, sehr schnell merke, so, äh, da sagt er mir gerade, also auch was Essen angeht und trinken.

00:24:50: Also ich bin da in der Zwischenzeit so intuitiv, weil ich mich auch überwiegend gesund ernähre und dass mein Körper auch schon mir ganz klare Signale schickt.

00:24:59: Nee, lass das mal, das ist tut ihr grad nicht gut.

00:25:03: Ja, da leid ich manchmal noch drüber.

00:25:07: Ich denke, es ist aber so lecker.

00:25:11: Aber das lerne ich grad.

00:25:14: Mir schmeckt es dann auch nicht mehr.

00:25:15: Also auch Süßigkeit.

00:25:16: Alles ist für mich in der Zwischenzeit weg.

00:25:18: Ich bin ja so dankbar drum, aber es war ein langer Prozess und den habe ich nicht bewusst und ich werde jetzt Zucker.

00:25:24: Sondern mein Körper zu Stück für Stück gesagt, naja, guck mal, schmeckt doch gar nicht.

00:25:28: Dann hast du die emotionale Verbindung noch drin, aber dein Körper signalisiert dir eigentlich.

00:25:33: Es tut mir grad gar nicht gut.

00:25:35: Obwohl das stimmt, wenn ich länger auf Zucker verzichtet habe und dann wieder angefangen habe, das erste war ekelhaft.

00:25:41: Und wenn ich da drüber gegangen bin, dann wurde es wieder lecker.

00:25:46: Ja, ist so.

00:25:48: Also es ist wahrscheinlich mit Alkohol, mit Rauchung, also es können wir ja, ich glaube für alle Dinge, die uns nicht gut tun, eigentlich schmecken die uns gar nicht, wenn wir so diesen ersten kleinen Moment nehmen.

00:25:59: Anna-Belle, wo hast du aber im Leben zum ersten Mal gemerkt, dass Körper, Geist und Seele das Diesel zusammenhängen?

00:26:05: Kannst du dich daran noch erinnern?

00:26:07: Das erste Mal gemerkt.

00:26:09: Puh!

00:26:10: Oder

00:26:11: wann ist es dir bewusst geworden, sagen wir es mal so?

00:26:15: Es ist ein echt langsamer Prozess gewesen.

00:26:19: Ich kann nicht sagen, es war ja wirklich viel Trial and Error.

00:26:23: Und es sind so viele kleine und große Geschichten, die mir bewusst geworden sind.

00:26:29: Und vor allem dieses Gefühl.

00:26:31: Und ich denke, das ist das, was bei mir und was auch die Basis in dem Buch auch ist, sich mit seiner Lebensenergie zu verbinden.

00:26:38: Also wirklich auch zu sehen, wenn du ständig, wenn wir sagen, wir sind, wir haben ein Kälch voll.

00:26:45: Manche nehmen das Glas, wie auch immer.

00:26:46: Aber für mich war es dieser Kälch, dieses Lebenskälch.

00:26:51: Und sehr oft schöpfen wir aus diesem Behälter raus, bis da nichts mehr drin ist, nichts mehr für uns.

00:26:58: Wir haben für alle gegeben, aber für uns ist nichts mehr übrig geblieben.

00:27:02: Und dann gehen wir so auf diese Notreserven und können nicht unsere volle Energie ausschöpfen.

00:27:08: Und gerade wenn du so viel gibst, wie du, wie ich, auf der Bühne, für so viele Menschen, dann dürfen wir einfach diesen Behälter nicht anfassen, sondern nur das nehmen, was drüber hinausfließt.

00:27:20: Und ich hab zumindest diese Negativ-Erfahrung gemacht.

00:27:24: Und die war genauso lapida.

00:27:26: Was hab ich für große, präsante Geschichten im Leben?

00:27:32: Die

00:27:33: wirklich, ich würde so gerne sagen, das klingt viel spektakulärer, wenn ich die erzähle.

00:27:38: Aber es sind die kleinen Alltagstinge, die mir das meiste gelernt haben.

00:27:43: Und die eines ist mir schon wirklich fast peinlich.

00:27:46: Ich bin viermal geblitzt worden, zweimal im gleichen Stelle.

00:27:50: an einem Tag.

00:27:52: Und das Schlimme ist, es ist mir noch nicht mal aufgefallen.

00:27:57: Und das ist dieses Unbewusstsein der Leben.

00:28:02: Wenn du hättest von einem Termin in den nächsten, wenn du funktionierst für andere, aber nicht mehr für dich.

00:28:11: Und das ist noch gar nicht so lange her.

00:28:12: Ich würde jetzt gerne sagen, damals vor

00:28:15: zehn Jahren.

00:28:17: Aber das ist bestimmt, das war zwei Tausend siebzehn, also gut, neun Jahre her.

00:28:21: Und ich wache nachts auf mit diesem blöden Gefühl, irgendwas stimmt nicht.

00:28:26: Ich dachte schon, vielleicht Einbrecher, irgendwas stimmt nicht.

00:28:29: Dann sitze ich da so beunruhigend, die Alarmsignale in meinem Kopf, alles, mein Körper, alles reagiert auf Alarm.

00:28:36: Und ich habe erst mal gar nicht verstanden, was ist los.

00:28:40: Und auf einmal kam aus dem Nichts, du bist viermal geblitzt worden und es hat nicht ein einziges Mal was bei dir ausgelöst.

00:28:50: Was läuft schief bei

00:28:51: dir?

00:28:52: Was

00:28:54: ist falsch mit

00:28:56: dir?

00:28:56: Normalerweise ärgern wir uns ja, wenn wir geblitzt werden oder wir gucken wie schnell wir waren und denken, oh mein Gott.

00:29:02: Oder wir reagieren da drauf, dann wenigstens wieder achtsammer zu fahren.

00:29:06: und das habe ich aber nicht.

00:29:07: Und ich bin nicht stolz drauf, also bitte, ja?

00:29:10: Und dann hab ich reingefühlt und gemerkt, ja, ich übergehe gerade alle Signale, weil ich nur noch am Hinterherrächeln und am Signal, am Abarbeiten und am Funktionieren bin.

00:29:23: Immer hinter dem Time-Schedule, also hinter dem Zeitfenstern, immer von einem Meeting ins nächste, immer nur für andere.

00:29:31: Und wenn du dir anschaust, wenn du morgens aufwachst, gleich ans Handy geht es.

00:29:35: Ich meine, da wartet die lange Schlange an Menschen, die was von dir wollen.

00:29:40: Die stehen ja schon früh morgens bereit.

00:29:42: Und wenn es der Social Media Post deiner Freundin ist oder von irgendjemand von uns, die Aufmerksamkeit wollen, es will ja den ganzen Tag irgendjemand immer was von dir.

00:29:54: Und wann nimmst du dir die Zeit, für dich zu schauen, dass du erst mal schaust, was brauche ich?

00:30:01: Die erste Aufmerksamkeit des Tages geht in der Zwischenzeit gehört mir.

00:30:06: Mir auch.

00:30:07: Also ich habe eine feste Morgenroutine und wie sieht deine aus?

00:30:11: Die ist komplex geworden.

00:30:14: Wie sieht denn deine Aussage mal?

00:30:16: Wie ist deine Morgenroutine?

00:30:18: Also ich steh auf und liege erst mal im Bett und begrüße mich wirklich.

00:30:22: Also ich liege im Bett und freue mich auf den Tag und überleg mir, wie möchte ich mich heute fühlen, wenn ich heute Abend wieder hier ins Bett komme?

00:30:32: Also, wie, welches Gefühl, welchen Überschriff, welche Intention soll mein Tag haben?

00:30:37: Und dann nehme ich mich wirklich so im Bett wahr, nehme meinen Körper wahr, oft nehme ich mich auch noch mal in den Arm und dann nehme ich diese Freude in mir wahr und frag mich wirklich, auf was freue ich mich heute?

00:30:49: Und ich fasse mein Handy erst mal nicht an.

00:30:51: Also, inzwischen schon wieder, weil ich so ein Ora-Ring hab, ich guck aber nur, wie hab ich geschlafen?

00:30:56: Und dann check ich wirklich, stimmt das, was meine Messwerte sind mit dem ... überein, wie ich mich fühle.

00:31:02: Also ich gehe zuerst ins Gefühl, dann nehme ich schon mein Handy in die Hand, um das zu checken, aber ich mache keine App auf, ich gucke nicht WhatsApp, nicht Instagram.

00:31:10: Also ich leg das Handy dann auch wieder weg, dann trinke ich meinen halben Liter warmes Wasser, weil der die Darmtätigkeit anregt, der bringt Wärme in meinen Körper, ja und wir verlieren nachts einen halben Liter, wenn wir atmen.

00:31:24: Und den fülle ich morgens gleich wieder auf mit fünfzig Grad warmem Wasser.

00:31:28: und dann journal ich, meditiere, mache Sport.

00:31:33: Und je nachdem, es variiert in der Länge, je nachdem, wie lang meine Zeit ist.

00:31:37: Wenn ich nur Kurzzeit habe, dehne ich mich nur kurz.

00:31:40: Und ansonsten habe ich aber tatsächlich eine zwei Stunden-Morgen-Routine.

00:31:45: Und die ist mir heilig.

00:31:46: Weil es mir dann gut geht.

00:31:47: Ich arbeite gerne abends länger.

00:31:49: So, das macht mir überhaupt nichts.

00:31:52: Aber morgens brauche ich meine Zeit für mich und ich bin auch so ein langsamer Morgenmensch.

00:31:56: Also mich darfst du nicht wecken und gleich überfallen und wir starten los, sondern morgens ist erst mal so, oh komm, lass uns schön in den Tag standen.

00:32:04: Und ich denke auch immer so, wie der Morgen ist, so wird mein Tag.

00:32:06: Also gestern musste ich in München um acht die Bahnen, kriege nämlich um fünf aufgestanden, weil mir das so heilig ist.

00:32:13: Diese Ruhe morgens.

00:32:15: Das geht mir genauso.

00:32:17: Und ich denke, das kann, also und jede Morgenroutine darf für jeden so.

00:32:22: Und das ist, denke ich, das, da fangen wir mit diesem Dogmatischen an.

00:32:25: Ja, wenn, wenn jemand sagt, es muss aber unbedingt so sein oder es muss so.

00:32:30: Und wir sind ja alle anders und wir alle bauen und ich merke auch meine Morgenroutine, die variiert, je nachdem, wie es mir geht.

00:32:39: Ja, genau.

00:32:41: Also auch das wieder.

00:32:42: Es gibt gewisse Dinge, die bleiben immer bei mir.

00:32:45: Bei meinem Morgenroutine ist eine Stunde zum Beispiel.

00:32:47: Keine Zweifel, finde ich cool, gleich zwei Stunden zu machen.

00:32:50: Wer weiß, vielleicht komme ich da auch noch hin.

00:32:53: Sehr, sehr schön.

00:32:54: Was mir gefällt ist, morgens erst einmal dich selbst zu begrüßen, finde ich großartig.

00:32:59: Meine fangen wirklich erst mal mit Dankbarkeit an.

00:33:02: Und zwar nicht ich sage mir, ich bin dankbar für, sondern wirklich in der Dankbarkeit, bis es in aller, in jeder Zelle meines Körpers Dankbarkeit zu spüren ist.

00:33:14: Bis ich erfüllt bin mit Dankbarkeit.

00:33:16: Also wirklich diese Erfüllung der Dankbarkeitsenergie.

00:33:20: Die ist mir wichtig.

00:33:22: Dann habe ich... Hast du da einen Dreck

00:33:23: für die Frauen, die sagen, ich fühle aber nichts?

00:33:26: Ja.

00:33:28: Es gibt irgendwas, für das du wirklich dankbar bist.

00:33:31: Also auch egal, in welchen Situationen.

00:33:33: Ich weiß auch manchmal, manchmal war ich ja wirklich so gar nicht dankbar auf meinen Mann.

00:33:36: Ja, da hab ich den rausgelassen.

00:33:41: Sind wir nicht dankbar für den Mann.

00:33:42: Manchmal bin ich auch, also ich mach Abendsdankbarkeit und morgens, also es ist schon so normal geworden, diese Dankbarkeit, also dass ich mich wirklich, dass ich für alles dankbar bin.

00:33:51: Und manchmal ist es wirklich morgens mein Matcher, dieses knisternde Geräusch, dieser Schaum und einfach diesen Moment zu genießen, dass ich hier gerade sitze mit meinem Matcha und den Trinken darf.

00:34:02: Aber ich mache immer bis es kribbelt in meinem Bauch.

00:34:05: Ja, so ähnlich.

00:34:07: Bei mir ist es kribbelt, da fängt es an und dann gehe ich aber wirklich noch mal bis, wirklich bis ich das Gefühl

00:34:12: habe,

00:34:12: bei mir also es fängt an zu leuchten innen drin Verdankbarkeit.

00:34:16: Also es ist wirklich dieses Aufbauen bis in jeder Zelle meines Körpers.

00:34:21: Ich spüre Das ist Dankbarkeit.

00:34:23: Und das hat sich entwickelt für mich im Laufe der Jahre.

00:34:27: Und ich hab wirklich gemerkt, am Anfang war ich noch so wenig verbunden mit mir.

00:34:33: Deswegen auch hier wieder auf dem Weg zu sein, es sich zu erlauben.

00:34:36: Und jeder keine Funke Dankbarkeit.

00:34:39: Da setzt du am nächsten Tag noch mal an, Versuchs genau das noch mal zu fühlen.

00:34:43: Also das, was ich heute spüren darf, hab ich ... In aller Ehrlichkeit, dass ich angefangen bin, nicht gespürt, weil ich gar nicht mit mir verbunden war.

00:34:53: Ich musste erst mal wieder lernen, mich zu spüren.

00:34:56: Meine Bedürfnisse, was ich wirklich brauche, was ... Ich war so im Notstrom-Modus, dass ich mich selber gar nicht mehr so wahrnehmen konnte.

00:35:06: Das ist schön.

00:35:08: Da hast du ja im Buch auch viele Übungen, die man machen kann, um sich wieder zu spüren.

00:35:14: Also ... Dein Buch ist ja eigentlich zurück zur Selbstliebe zurück, um sich mit sich zu verbinden, um sich zu fühlen.

00:35:23: Und ich glaube, alle, die das noch nicht können, die sollten das nicht nur lesen, sondern so wie Corinna wirklich einmal durcharbeiten.

00:35:33: Aber das gibt ja auch so Tage, die gibt es bei mir auch, wo einfach irgendwie alles... Anders läuft als geplant.

00:35:41: Oh ja.

00:35:41: Und du bist ja auch eine Mutter, du hast ein Unternehmen.

00:35:44: Was sind so deine größten Herausforderungen im Alltag, um wirklich verbunden zu bleiben?

00:35:52: Und hast du da so No-Gos inzwischen, wo du sagst, egal was kommt, morgens die Dankbarkeit die mache ich immer.

00:35:58: oder gibt es wirklich Dinge, die du niemals skippst und skippst?

00:36:02: und was sind die Herausforderungen im Alltag?

00:36:05: Es gibt drei Dinge, die sind für mich ein absolutes Must-Have.

00:36:09: Und das eine ist die Dankbarkeit, weil die meinen gesamten Tag settet.

00:36:14: Manchmal, ich höre immer wieder so und draußen, es ist so dunkel, es ist so grau und dann stört mich gar nicht.

00:36:20: Ich liebe die Sonne, ich liebe es, wenn es schön draußen ist.

00:36:23: Gerade scheint die Sonne draußen, es kalt, ich freu mich, mit dem Hund rauszugehen in der Pause.

00:36:28: Aber dann stört mich das nicht, weil meine innere Sonne habe ich.

00:36:32: Meine Energie ist mir heute heilig, also nicht mehr darüber hinauszugeben.

00:36:37: Dann Affirmationen, da möchte ich jetzt mal in diese Glaubenssatzarbeit.

00:36:41: Also wirklich, für mich ist Krankheit etwas, das habe ich sehr stark gemerkt.

00:36:46: Etwas, wenn wir uns nicht mit unseren eigenen Themen beschäftigen, unserer Vergangenheit, alte Verletzungen, alte Wunden mit uns drumkehren.

00:36:54: Für mich, ich hab das Gefühl, das sitzt in den Zellen drin.

00:36:57: Oder kannst du mal gleich als Expertin noch mal was dazu sagen?

00:37:00: Das ist einfach nur mein Gefühl.

00:37:02: Und deswegen merke ich auch, je mehr ich mich damit beschäftige, wirklich meine Wunden zu heilen.

00:37:10: In der Tiefe wirklich zu heilen.

00:37:11: Und das geht Stück für Stück.

00:37:12: Das ist Arbeit.

00:37:14: Um so gesünder und kraftvoller fühle ich mich, dass mehr Energie reserven werden, wieder frei.

00:37:19: Für mich, mein Leben, meine Lebensfreude, meine Lebensenergie, die ich dann auch wieder weitergeben kann.

00:37:25: Und dafür habe ich jetzt Affirmationen aufgebaut, die nicht einfach nur ich bin wertvoll oder was auch immer, sondern die ganz klar aufbereitet sind.

00:37:34: Da habe ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Beispiel im Buch drin.

00:37:39: Da bin ich noch nicht, da freu ich mich jetzt schon drauf.

00:37:41: Ja, weil weißt du, es gibt immer so diese Larifari-Geschichten und das funktioniert nicht, wenn du es nicht selber fühlst und wie du wirklich schaust, was klemmt.

00:37:50: Zum Beispiel meine Mutter hat damals gesagt, ich wäre ein kaltes, herzloses Miststück.

00:37:56: Ein kleines Beispiel.

00:37:58: Und so habe ich dann, also das ist einer der sehr vielen Momente gewesen, denen sie mir gezeigt hat, ich bin nicht liebenswert, ich habe Liebe nicht verdient.

00:38:08: Das bedeutet, du ziehst keine Liebe an, du blockst Menschen ab, du kannst Selbstliebe und Liebe für dich selbst und für andere.

00:38:16: Ist ein schwieriges Thema.

00:38:19: Und dann habe ich herausgefunden, wirklich bin ich auf diese Suche gegangen, da steckt mein Stachel.

00:38:25: Ich habe ihn gezogen, habe die Lüge in der Geschichte gefunden.

00:38:28: Deshalb gemerkt, diese Geschichte ist weder heute war, noch war sie es damals.

00:38:33: Ich habe meine Mutter vergeben, also jetzt mit dem Schnelldurchlauf.

00:38:36: Und habe eine ganz kraftvolle Affirmation dagegen geschrieben, die zum Beispiel auch jetzt mein Leben und mein also sowohl Privatwirt beruflich um hundred-achtzig Grad gewendet hat.

00:38:48: Ich bin ein Mensch vor der Liebe und von Liebe umgeben.

00:38:52: So schön und liebenswert.

00:38:55: Und was ziehst du an?

00:38:56: Menschen, die vor der Liebe sind, Korinna, wie du.

00:38:59: Du bist ein Mensch voller Liebe und von Liebe umgeben.

00:39:02: Und das ist das.

00:39:03: Auf einmal dockst du bei den Menschen an, die so ticken wie du.

00:39:10: Und das sind zum Beispiel diese Affirmationen, es geht kein Weg dran vorbei.

00:39:15: Anderes Beispiel, ich hab mich früher so hilflos, so machtlos gefühlt.

00:39:18: Und ich war's auch als Kind.

00:39:21: Und dann hab ich diesen Satz.

00:39:22: Sind die

00:39:22: als Kind auch immer?

00:39:23: Immer, natürlich.

00:39:25: Kinder sind machtlos, die sind auf die Eltern angewiesen.

00:39:28: Ja, und dann habe ich diesen Satz für mich umgeschrieben in, egal was passiert, ich kann damit umgehen und werde eine Lösung finden.

00:39:37: Und das ist so ein kraftvoller Satz für mich persönlich, dass der in den schlimmsten Zeiten Corona als mein gesamtes Business von siebenstelligen Umsätzen innerhalb von drei Wochen auf null und auf den totalen Stillstand gekommen ist, ich es in fünf Wochen ein komplett neues Business aufbauen konnte.

00:39:58: Weil ich wusste, ich kann damit umgehen und ich war nur noch auf die Lösung fokussiert, weil das Problem hat mich nicht mehr interessiert.

00:40:04: Ich wusste, okay, ich kann mit umgehen.

00:40:07: Wo ist die Lösung?

00:40:10: Und es hat mich zu dem erfüllendsten, schönsten Business gebracht, dass ich mir jemals hätte wünschen können.

00:40:17: Also du bist heute glücklich, ja?

00:40:19: Als mit deiner Agentur damals?

00:40:21: Ja, zu hundert Prozent.

00:40:24: Also ich sage zu den Frauen immer, es ist wie es ist, finde das Geschenk und vergib den Rest.

00:40:28: Das ist unser Mantra.

00:40:30: Mantra Affirmationen nenn es ja wie du möchtest und das trägt mich so.

00:40:37: Und ich glaube auch diese Machtlosigkeit als Kind, die man einfach hat, ja mit drei Jahren kann ich mich noch nicht alleine ernähren.

00:40:44: Mit drei Jahren kann ich noch nicht selbst für mich sorgen.

00:40:46: Da bin ich einfach In gewisser Weise macht los, aber zu erkennen, dass ich nicht mehr drei Jahre alt bin oder fünf oder sieben, sondern dass ich heute die erwachsene Frau bin.

00:40:55: Und das hast du so schön gesagt, dass wir die Wunden in uns heilen und erkennen, dass es eben nicht mehr wahr ist.

00:41:01: Wir das nur noch fühlen, weil, und jetzt auf die Frage von vorhin, ja, du hast recht, in jeder Zelle, also als Osteopathin sehe ich alles holistisch.

00:41:11: Und das Prinzip sagt, dass jede Zelle alle Informationen von dir enthält.

00:41:16: Alle, alle, alle und in jeder Zelle ist alles gespeichert und der Körper zeigt zu uns ja so schön.

00:41:20: Es gibt eine Irisdiagnostik, eine Ohrdiagnostik, eine Zungendiagnostik.

00:41:24: Du kannst in jedem größeren alles über dich lesen und aber auch in der kleinsten Einheit in der Zelle kannst du alles über dich lesen.

00:41:35: Und du kannst aber auch alles umschreiben, so wie wir das ja machen.

00:41:40: Du kannst jede Zelle darüber informieren.

00:41:43: dass wir jetzt neu werden, dass wir jetzt eine neue Identität annehmen, die aber unserem Innersten entspricht.

00:41:51: Ja, natürlich.

00:41:53: Ja, das, was wir vorher gemacht haben, ist ja das, was wir als Kinder geglaubt haben, dass wir nicht gut genug sind.

00:41:58: Meine Mutter hat zu mir auch gesagt, du bist kalt, ich kann man gar nicht lieb haben.

00:42:03: Ja, und deswegen, wenn du das so erzählst, dann kriege ich Gänsehaut und erinnere mich.

00:42:09: was mir als Kind passiert ist.

00:42:11: Und ich glaube, wir beide erinnern gerade ganz viele Frauen da draußen, was ihnen passiert ist.

00:42:18: Und da möchte ich denen mitgeben, dass was Annabelle und ich geschafft haben, das kannst du auch.

00:42:24: Dein Weg gehen und jede von uns und auch ganz viele andere Frauen inzwischen da draußen und auch Männer zeigen dir, wie man diesen Weg gehen kann.

00:42:33: Und jeder sucht sich seinen Mentor, der zu ihm passt und es können Annabelle sein, es kann dein Buch sein, das kann später mein Buch sein oder mein Quust.

00:42:41: Das kann aber auch von irgendjemand anderem sein.

00:42:43: Wichtig ist nur, dass die Frauen losgehen für sich und dass sie wissen, dass sie nicht falsch sind.

00:42:48: Und ich finde, je ehrlicher wir sind und das liebe ich so an dir, auch diese Ehrlichkeit.

00:42:53: und diese Offenheit, dass wir unsere Geschichten erzählen, ohne Angst zu haben, dass uns jemand verurteilt.

00:43:00: Das ist so wahnsinnig wichtig.

00:43:01: Und das darum geht es zum Beispiel auch viel in meinem Buch.

00:43:05: Das ist diese Sichtbarkeit.

00:43:06: Dass du deiner Sichtbarkeit auch nicht, was du gerade gesagt hast.

00:43:10: Am Anfang braucht es Mut, ohne Frage.

00:43:12: Aber nach einer Weile merkst du, nur dann docken die Menschen bei dir an, die dich lieben, respektieren, so wie du bist, die dich unterstützen, die für dich da sind.

00:43:21: Und das ist etwas, was wir Frauen ja oft nicht tun, den Raum einzunehmen und uns sichtbar zu machen und uns wirklich so zu zeigen.

00:43:31: Wir wollen ja nicht zu viel sein.

00:43:32: Wir wollen nicht zu dies, nicht zu das.

00:43:35: Und natürlich brauchen wir auch alle die Anerkennung und Liebe und Sicherheit in unsere emotionalen Grundbedürfnisse.

00:43:41: Und dafür gehen wir sehr, sehr oft über unsere eigenen Bedürfnisse hinweg und dieses eigene Zeit.

00:43:49: Oh ja, und der Körper sagt uns ganz klar, ich kann nicht mehr.

00:43:54: Und ich will auch nicht mehr.

00:43:58: Und was machst du denn jetzt, wenn's dir mal nicht gut geht?

00:44:00: Hast du das noch?

00:44:02: Ja klar.

00:44:02: Hast

00:44:06: du auch noch Tage, an denen's dir nicht gut geht?

00:44:09: Und wie kommst du dann aus dem Loch wieder raus?

00:44:11: Lisa, ich beschreibe das immer wie so ein Loch, als wenn man in so eine ... Man ist schon wieder in diese Gruppe gefallen, obwohl man sie kennt.

00:44:16: Man weiß, dass da dieses Loch ist.

00:44:18: Man geht trotzdem wieder diesen Weg und man fällt da rein.

00:44:21: Und dann sitzt man da unten und denkt, oh Mann, eigentlich weiß ich es doch besser.

00:44:25: Grundsätzlich, theoretisch wüssten wir ja alles.

00:44:29: Ich meine, es läuft ja auch nicht immer alles so, wie wir wollen.

00:44:33: Oder es gibt auch jetzt gerade bei mir nach der Tour, das ist natürlich auch körperlich wahnsinnig anstrengend.

00:44:40: Und natürlich bin ich dann am nächsten.

00:44:43: Am Ende der Tour brauche ich meine Recovery-Zeit, wieder meine Zeit für mich.

00:44:48: Manche merke ich auch, wenn Dinge nicht so laufen.

00:44:52: Das ist übrigens das Dritte, was immer in meiner Morgenroutine ist.

00:44:55: Dankbarkeit, Affirmation und dann meine Zielsetzung, meine Visualisierung, wo ich wirklich hin möchte.

00:45:01: Weil ich Sinnhaftigkeit im Leben so wichtig finde.

00:45:04: Ich finde, den Drive zu haben etwas.

00:45:07: Und wenn die Sinnhaftigkeit meine Kinder sind, ich brauche Sinnhaftigkeit.

00:45:13: Und ein Ziel, für das ich morgens aufstehe, für das ich brenne.

00:45:16: Leidenschaft ist für mich ganz wichtig.

00:45:17: Dieses Gefühl, dieses Brennen für etwas.

00:45:22: Diese Energie, das ist für mich Lebensenergie und Lebensfreude pur.

00:45:26: Und wenn ich die nicht habe, weil irgendwas ... Zu wenig Schlaf, zu viel gearbeitet, Dinge laufen nicht so.

00:45:33: Oder gerade ich bin noch mal so angedockt, wenn es meinen Kinder nicht gut geht, geht es mir nicht gut, da bin ich nicht abgedockt.

00:45:39: Das schaffe und will ich, glaube ich, auch gar nicht.

00:45:43: Und da gehe ich vor allem mit einem damit wirklich sehr gut um, das ist die liebevolle Ehrlichkeit zu mir und zu anderen.

00:45:53: Ja, ich merke das zum Beispiel manchmal, wenn meine Kinder dann abends trödeln und es wird spät und ich habe nicht viel geschlafen, dann sage ich das.

00:46:02: Ich merke, wie ich gerade ungut werde, weil ich halt selbst übermütet bin.

00:46:07: Könnt ihr euch bitte gerade ein bisschen beeilen, weil ich merke, bei mir geht jetzt gerade, ich werde ungut und das habt ihr nicht verdient, ich will es auch nicht.

00:46:16: Also auch hier in dieser liebevollen Ehrlichkeit zu sein, bevor es bei mir kippt, zu sagen, hör zu, ich bin jetzt, damit habt ihr nichts zu tun, aber ich bin einfach übermütet und meine Geduld ist jetzt am Ende, ich merk's gerade richtig, bevor es abkriegt, beeilt ihr euch bitte ein bisschen.

00:46:33: Und es ist so schön zu sehen, wie die jedes Mal mit Verständnis reagieren.

00:46:37: Passiert's seit mal, wenn es passiert so, ja klar, natürlich.

00:46:41: Wir machen mal schnell.

00:46:43: Oh, total süß.

00:46:45: Ja, also...

00:46:47: Bei mir ist das nicht so.

00:46:49: Mein Max entlebt mich.

00:46:51: Ich sage ihm auch, Max, ich habe nicht gut geschlafen, ich habe zu viel gearbeitet.

00:46:54: Mir geht es gar nicht gut.

00:46:55: Bitte mach das und das.

00:46:59: Ich sage auch mal, wir kriegen das, was wir brauchen, nicht das, was wir wollen.

00:47:02: Und auch dieses Kind brauche ich.

00:47:05: Und er braucht mich.

00:47:06: Und er entlebt mich dann manchmal.

00:47:07: Also der geht dann noch weiter über meine Grenze, wo ich sage so... Und jetzt hast du mich entladen und tatsächlich geht's mir gerade besser, Max.

00:47:19: Also manchmal schreien ich auch rum, das hilft mir dann total.

00:47:22: Und dann sagt er, okay, Mama, soll ich weitermachen, musst du noch mehr entladen.

00:47:25: Also das Schöne ist, so wie du sagst, diese liebevolle Ehrlichkeit, er weiß, es hat nichts mit ihm zu tun.

00:47:31: Also ich bin da auch ganz klar und sage, das ist gerade meins.

00:47:34: So, ich habe gerade nicht die Ressourcen.

00:47:36: Ich kann grad nicht so liebevoll zu dir sein, wie du es verdient hättest.

00:47:40: Ich bin grad wirklich... Und das hat der... Das verstehen die.

00:47:43: Und das ist, glaub ich, so schön, weil es dann nichts mit den Kindern macht.

00:47:47: Absolut.

00:47:48: Und ich finde diese liebevolle Ehrlichkeit auch zu uns.

00:47:50: Wir versuchen manchmal Superwoman zu sein.

00:47:52: Ja?

00:47:53: Und wir dürfen Mensch sein.

00:47:56: Wir dürfen Mensch sein.

00:47:59: Wenn nicht, wären wir ja ganz schnell wieder zurückgeholt vom Leben.

00:48:01: Ja, ne?

00:48:04: Das Leben ist ja total schön und zeigt uns immer wieder in der Ende.

00:48:07: Du bist nicht Superwoman.

00:48:08: Ja, auch du brauchst Schlaf, auch du brauchst Pausen.

00:48:11: Auch du kannst nicht für alle da sein und bitte füll dein Becher wieder.

00:48:14: Und ich denke, das ist das Allerwichtigste, immer wieder zu schauen, dass das genug für dich übrig ist.

00:48:19: Und das, was du gesagt hast mit deiner Morgenroutine, macht genau das.

00:48:23: Erst einmal, da wollen ganz viele Menschen was von uns den ganzen Tag.

00:48:26: Und das geht, glaube ich, jeder einzelne Frau, die kann zuhört, genau so.

00:48:30: Es sind immer ständig irgendjemand will irgendwas von einem.

00:48:35: Und erstmal zu schauen, was brauche ich?

00:48:37: Und auch wieder wieder anzudocken.

00:48:39: Und das ist ja das, was du mit der Meditation, mit dem Journaling machst, mit dem all das, was du auch gerade gesagt hast.

00:48:45: Es ist wieder bei dir selber anzudocken und erstmal zu schauen, dass dein Behälter voll ist.

00:48:51: Sport, all diese Einheiten, all das, was dir in diesem Moment guttut, damit du geben kannst in der Fülle und nicht aus dem Mangel heraus.

00:49:03: Und genau das machst du ja auch.

00:49:06: Du sorgst für dich, um geben zu können.

00:49:08: Und da finde ich das Bild in deinem Buch mit dem Buddha so schön, dass der eben überläuft mit seinem Gefäß und dass wir darauf achten, also vielleicht sollten wir diese Buddha Noch verkaufen, Annabelle.

00:49:22: So dass jeder so ein Buddha zu Hause hat.

00:49:25: Weil ich überlege jetzt auch, ich möchte auch so ein Buddha haben.

00:49:31: Ich habe den gerade bei mir zu Hause, weil ich den auf Tour hatte.

00:49:35: Und den habe ich noch nicht zurück ins Büro gestellt.

00:49:37: Normalerweise steht der direkt hinter mir.

00:49:39: Aber der ist, den muss ich, und die Geschichte dazu, die weiß natürlich dazu, aber jetzt nicht zuhören gerade nicht.

00:49:48: Ja, die steht im Buch.

00:49:51: Die musst du unbedingt lesen, weil dann weißt du dieser Buddha, der steht einfach so ein Zeichen und das finde ich auch noch.

00:49:59: Ich habe ganz viele Anker, weil letzten Endes ist der ein Anker.

00:50:03: Also wenn irgendetwas als Symbol für dich steht und dich daran erinnert im Alltag und das kann ein Ring sein, das kann eine Skulptur sein, das kann irgendwas sein, was dich daran erinnert sich wieder zu verbinden.

00:50:17: dein Glas zu füllen und was du jeden Tag siehst und weißt okay, ja zurück zu mir, also einfach eine Erinnerung.

00:50:25: Und Annabelle jetzt noch als Abschlussfrage, wenn du allen Frauen, die gerade zuhören, so einen praktischen Tipp mitgeben könntest, wie sie glücklicher, entspannter und gesünder werden.

00:50:36: Was wäre so deins, wo du sagst, und wenn du nur einen kleinen Schritt machen kannst im Moment, dann macht diesen.

00:50:43: Erlaube dir sichtbar zu werden.

00:50:47: wirklich gesehen zu werden.

00:50:50: Das ist tief.

00:50:55: Also jeder, der das jetzt hört, fühlt es mal.

00:51:00: Erlaubt ihr wirklich gesehen zu werden?

00:51:02: Wie oft verstecken wir uns hinter einer Maske, hinter altem Verhalten, damit man uns nicht sieht, mit unseren Ecken und Kanten?

00:51:12: Weil wir Angst davor haben gesehen zu werden.

00:51:15: Mit unseren Bedürfnissen, mit das, was wir wirklich brauchen und was wir wirklich wollen.

00:51:21: Und das ist das größte Geschenk, dass du dir selber machen kannst und auch anderen, dass sie dich sehen dürfen und dass du gesehen wirst.

00:51:29: Und es wird so viel Energie freigesetzt, wenn du diese Fassade, diese Mauer, dieses Verstecken nicht mehr brauchst.

00:51:37: Und du bekommst so viel Energie von deinem Umfeld zurück, weil du endlich das bekommst, was du verdienst.

00:51:42: Und das ist unendliche Liebe an Erkennung für die Person, die du bist.

00:51:51: Danke von Herzen, Annabel.

00:51:53: Ich könnte ja mal stundenlang mit dir plaudern und wenn ich mit Annabelle plaudere, dann sage ich, warum haben wir das nicht aufgenommen?

00:51:59: Das hilft so vielen Menschen da draußen und wenn du, wenn es dir geholfen hat, schreib uns in die Kommentare, was du für dich mitgenommen hast.

00:52:06: Wenn ich Annabelle nochmal interviewen soll zu irgendeinem Thema, dann schreib uns das rein, dann hole ich sie gerne noch mal als Gast und tauch dann noch mal tiefer mit ihr ein.

00:52:14: Aber jetzt von Herzen, liebe Annabel, für dieses fantastische Interview.

00:52:19: Ich glaube, hier konnten ganz viele Frauen ganz viel für sich mitnehmen.

00:52:22: Danke für dein Buch, was mir gerade sehr hilft.

00:52:24: Und ich glaube auch allen Frauen, die das dann lesen werden.

00:52:27: Und einfach danke für dich in meinem Leben und hier als Kast.

00:52:31: Danke für dich in meinem Leben, Corinna.

00:52:33: Und danke, dass du so einen großen Unterschied in dieser Welt machst.

00:52:36: Danke für dich.

00:52:38: Danke.

00:52:38: Und danke für dich jetzt zuhören für deine Zeit, weil das ist das Allerwertvollste, was du in deinem Leben hast.

00:52:43: Und die hast du gerade mit uns verbracht.

00:52:45: Und da sind

00:52:45: wir von Herzen dankbar.

00:52:46: Und wir hoffen, wenn wir hier wieder plaudern, dass du da natürlich wieder einscheidest.

00:52:50: Also, bis ganz bald.

00:52:52: Tschüss.

00:52:52: Deine Corinna und deine

00:52:54: Annabelle.

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