42. Selbstzweifel stoppen: 70 % aller Menschen zweifeln an sich - Warum und wie wir sie überwinden
Shownotes
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70 % aller Menschen zweifeln an sich selbst. 70 %! Und trotzdem sitzt fast jede von uns da und denkt: Ich bin die Einzige. ✨
In dieser wundervollen Folge habe ich die großartige Sarah Desai zu Gast – Coachin für Achtsamkeit und persönliche Weiterentwicklung, Buchautorin und eine Frau, die genau weiß, wie sich dieser innere Druck anfühlt. Weil sie ihn selbst kennt.
Und dieses Gespräch? Es hat mich wirklich tief berührt. Ich hatte mehrfach Gänsehaut. Und ich bin mir sicher: Dir geht es genauso.
Wir sprechen über etwas, das so viele Frauen kennen – dieses ständige Funktionieren, das Anpassen, das Lächeln, auch wenn es einem gar nicht gut geht. Und warum das eigentlich nichts mit Schwäche zu tun hat, sondern damit, dass wir es so gelernt haben. Von klein auf.
Du erfährst:
- ✨ Warum wir alle konditioniert sind, „the good girl" zu sein – und warum das gar nicht deine Schuld ist
- ✨ Was der „Beautiful Mess Effect" ist – und warum echte Verbindung erst dann entsteht, wenn du die Maske abnimmst
- ✨ Wie Selbstmitgefühl wirklich funktioniert – und warum es kein Wellnessspruch ist, sondern das Netz, das dich höher springen lässt
- ✨ Warum du nicht warten musst, bis deine Selbstzweifel weg sind – und was du stattdessen tun kannst
- ✨ Wie du mit Rückschlägen umgehst, ohne wieder in alte Muster zu verfallen
Und am Ende dieser Folge passiert etwas ganz Besonderes: Sarah führt uns durch eine zauberhafte Visualisierung – für alle, die gerade einen Rückschlag erleben oder sich einfach mal erlauben wollen, loszulassen. Die hörst du dir am besten immer wieder an. ❤
Du bist jetzt schon ein guter Mensch. Du musst nicht erst die bessere Version von dir werden. Und das Leben darf jetzt anfangen.
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📸 Instagram https://www.instagram.com/sarah.desai/
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Wissen hilft heilen ist dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit. Hier lernst du die Zusammenhänge zwischen Osteopathie, Spiritualität und Mindset kennen. Dich erwarten leicht umsetzbaren Tipps gegen Stress, osteopathische Übungen und hilfreiches Wissen auf den Punkt gebracht. Deine Gastgeberin ist Korinna Söhnholz – die Osteopathin für Körper, Geist und Seele. Jeden zweiten Donnerstag im Monat kannst du dich auf eine neue Folge mit spannenden Gästen, Meditationen und Inspiration aus Korinnas Alltag freuen. Auf einen Tanz mit dem Leben!
Transkript anzeigen
00:00:00: Hi, ich bin Corinna
00:00:02: die Osteopathin für Körper-, Geist und Seele.
00:00:04: Und heiße dich von Herzen willkommen zu Wissen-Hilfteilen dem Podcast, der
00:00:09: dir zeigt
00:00:09: wie du deine Stresssymptome abbaust und wieder voller Selbstliebe durchs Leben tanzt!
00:00:14: Ich habe heute ein Riesengeschenk hier für Dich.
00:00:19: Im Podcast.
00:00:21: Sarah, es ist für mich ein Riesengeschenk, dich hier zu haben und vielleicht magst du dich ganz kurz für die Zuhörerinnen, die dich noch nicht kennen einmal vorstellen?
00:00:31: Das wäre wunderschön!
00:00:33: Liebe Corinna liebe Zuhöhrerin danke dass ich hier heute gestern sein darf.
00:00:38: Es ist ein Raum in dem ich mich jetzt schon total wohl fühle.
00:00:42: Und wer bin ich?
00:00:43: Ja du hast schon gesagt Ich bin Sarah.
00:00:48: Achtsamkeit und persönliche Weiterentwicklung.
00:00:51: Und in dem Bereich arbeite ich jetzt schon sehr lange, bilde auch Menschen aus, schreibe Bücher, hab ein Podcast ... Ich bin ganz gesegnet mit meinem Beruf.
00:01:04: So schön!
00:01:05: Wir haben uns ja vorher auch schon kurz unterhalten.
00:01:08: Da ging es um das Thema Leistungsdruck und Druck in der Gesellschaft.
00:01:14: Wie hast du's geschafft?
00:01:17: weil bei mir sind ja ganz viele Frauen, die durch diesen inneren Druck krank werden.
00:01:22: Für mich spiegelt sich dieser innere Druck immer im Körper wieder.
00:01:25: und wie hast du es geschafft aus diesem Leistungsdruck auszusteigen oder den für dich immer wieder rauszunehmen?
00:01:35: Also auf zwei Ebenen einmal verstehen... Schaftverstehen Veränderung und zu merken, oh das liegt jetzt gar nicht daran.
00:01:47: Das ist jetzt zum Beispiel mein Chef noch will dass ich die Aufgabe mache.
00:01:51: Es liegt daran, dass ich sie noch mache.
00:01:53: und warum mache ich die eigentlich?
00:01:56: Warum habe ich das Bedürfnis eben gerecht zu werden?
00:02:00: Warum hab ich das bedürfenes immer the good girl zu sein?
00:02:06: was stecken dafür Glaubenssätze hinterher?
00:02:10: Was steckt da auch für eine Angst dahinter?
00:02:12: Dieses Gefühl, ich bin sonst nicht in Sicherheit.
00:02:15: Also es fühlt sich ja an wie... Es ist jetzt überlebenswichtig!
00:02:20: Wir gehen dann so über unsere Grenzen und dazu verstehen wo kommt das her?
00:02:25: Und da können wir ganz weit gehen.
00:02:27: Da können wir in unsere Kindheit gehen weil wenn wir auf die Welt kommen, da wollen wir's noch niemandem recht machen
00:02:32: Oder?
00:02:33: Schreien wir rum, wenn wir Hunger haben und es ist uns völlig egal.
00:02:36: Aber du hast gerade so tief liegende Sachen die dahinter stecken schon angesprochen dieses Good Girl sein.
00:02:45: Zum Glück erstmal das Baby hat ja auch das gespiegelte Selbstwert empfinden.
00:02:50: Das deutet das Lächeln der Eltern an und krieg ich ein Lächel zurück.
00:02:55: Sind die Leute freuen sich dass sie hier sind?
00:02:57: Bin ich hier?
00:02:58: sicher gehöre ich dazu!
00:03:00: Und das ist ganz wichtig.
00:03:01: Das musste ich ganz lange verstehen, hat lang gebraucht.
00:03:04: dieses.
00:03:05: Ich möchte dazu gehören, dass das...ich möchte, dass Leute mich mögen.
00:03:09: Da habe ich immer so getan als wäre mir das egal.
00:03:11: Es ist aber niemandem egal was es ein existenzielles Bedürfnis weil.
00:03:15: Ein Baby könnte gar nicht alleine überleben.
00:03:18: Wir Menschen sind so lange angewiesen, dass andere sagen Mensch, ich freue mich, dass du hier bist!
00:03:23: Ich kümmere mich um dich So und Als baby.
00:03:27: Wenn wir jemanden anlächeln, kriegen wir ein Lächeln zurück.
00:03:29: Das hat die Biologie, die Natur geschickt eingefädelt aber dann geht es auch schnell vorbei!
00:03:36: Wir bekommen unmissverständliche Signale schon als kleine Kinder.
00:03:39: wer muss ich sein um weiter hin in Lächel zu kriegen damit sich Leute weiterhin über mich freuen?
00:03:45: und welche Aspekte meiner selbst zeige ich lieber nicht.
00:03:49: Welche Aspechte sind für andere unbequem oder haben sie halt keine Lust drauf?
00:03:56: werden wir schon von klein auf, konditioniert und entwickeln uns in eine Persönlichkeit die sich immer mehr am außen orientiert.
00:04:03: Wir manifestieren uns ja in einer Persönlichkeit die sich am Außen orientierte.
00:04:07: was wollen andere von mir sehen?
00:04:10: wer muss ich sein um hier gut rein zu passen?
00:04:13: Und all das schürt natürlich Das führt sich ja weiter im Schulsystem Im Freundeskreisen In Beziehungen Am Arbeitsplatz
00:04:24: Selbst mit der Freundin
00:04:26: Unter Freundinnen, wir sind quasi darauf konditioniert, the good girl zu sein.
00:04:32: Und zwar seit wir kleine Kinder sind.
00:04:35: und dass ich das erstmal verstanden habe weil ich heuer immer eine die gesagt hat ach mir ist egal was andere über mich denken weil so dieses Ich will beliebt sein es hat ja sowas negative Aber mir einzugestehen, nee weißte was eigentlich will ich das schon und ich habe Angst dass Menschen mich nicht mögen.
00:04:55: Und warum hab' ich dir Angst?
00:04:57: Ist es wirklich so schlimm wenn mich nicht jeder mag?
00:05:00: So da erstmal hin zu gucken um mir das einzugestehen und dann zu merken oh ich kann damit arbeiten!
00:05:06: Das ist auch okay wenn ich nicht jedem gefalle und es ist auch ok wenn ich immer eine gewitzte Antwort habe und es auch ok, wenn ich ihn nein sage Auch wenn jemand damit schwer leben kann.
00:05:17: Aber das erste Mal musste ich verstehen, warum mir das so schwer fällt und da ehrlich zu mir sein.
00:05:24: Das heißt es verstehen.
00:05:25: und dann Nummer zwei die Erfahrung.
00:05:28: also jegliches Verstehen oder wirst du mir recht geben bringt nix wenn wir was nicht anwenden.
00:05:35: Also ich kann alles wissen und wenn ich's dann nicht umsetze Dann bringts mir nichts.
00:05:40: Und wir sind alle erwachsende Frauen hier Wir sind alle schlau, wir wissen alle wahnsinnig viel.
00:05:46: Es harpert manchmal mit der Umsetzung, weil es ist doch ganz normal hier Leistungsdruck.
00:05:53: Ja ich habe ja mein Leben lang Beweise gesammelt dafür wenn ich mich richtig anstrenge, wenn ich richtig mache so wenn ich mir verausgabe dann wird's gut So.
00:06:05: man geht ja noch gar keine anderen Weise gesammeld Und das muss ich mich jetzt erstmal trauen.
00:06:10: Ich muss mich auch erst mal trauen, eine Grenze zu setzen und anderen zu sagen, das möchte ich jetzt aber so nicht mehr machen.
00:06:17: Und dann diese Spannung zu erzeugen die ich in Leben lang vielleicht versucht habe zu vermeiden.
00:06:23: Die auszuhalten und zu sagen ist okay wir müssen uns hier neu finden, wir müssen andere Lösungen finden.
00:06:29: Das System muss sich neu organisieren!
00:06:32: Ich finde auch wie menschliche Systeme funktionieren.
00:06:35: es ist so wichtig weil Vielleicht das System Arbeitsplatz, auch das System Familie, Freundschaft.
00:06:43: Funktioniert.
00:06:43: vielleicht gerade weil du stell dir das vor wie so ein Mobilee und diese kleinen zarten Konstruktionen die von der Decke hängen?
00:06:50: Und das Mobilee ist im Gleichgewicht.
00:06:52: Das heißt aber nicht dass es ein gesundes Gleichgewichte ist.
00:06:54: Vielleicht ist es im Gleich Gewicht weil du das angepasste Gegengewicht bist.
00:06:58: Weil du dir gut gehilfst!
00:06:59: Weil du ja sagst damit andere nein sagen können.
00:07:02: Weil Du deine Emotionen zurückhältst damit anderen ihre ungefüllt hat ausleben können.
00:07:07: Und in dem Moment, in dem du aber sagst, das möchte ich nicht mehr.
00:07:11: Hey wir müssen darüber reden!
00:07:12: Mir geht es hier ja nicht gut damit.
00:07:13: Das funktioniert so nicht.
00:07:16: Muss sich das System umorganisieren?
00:07:18: Muss das Bobi-Lehn neues Gleichgewicht finden und da haben wir ein Recht drauf.
00:07:22: Weißt Du, das ist eben nicht immer leicht, aber wir haben einen Rechter darauf, es uns so leicht wie möglich zu
00:07:28: machen.".
00:07:29: Das war jetzt eine lange Antwort, sorry.
00:07:32: Ich hatte Gänsehaut und ich glaube es war die schönste Antwort, die dort das geben können weil du bist so tief eingestiegen dass Leistungsdruck konditioniert ist.
00:07:41: also erst mal dass die Frauen nicht selbst schuld sind sondern dass wir sie ja erlernt haben von klein auf und unser Gehirn ist dann auch noch in anderen Wellen.
00:07:49: das heißt es ist echt tief eingebrannt in unseren Gehirnen Anerkennung und Liebe dafür bekommen haben, wenn wir so gut gelahren.
00:07:57: Und du hast auch so schön gesagt dass das Gleichgewicht auseinander also aus der Balance gerät Wenn wir uns verändern.
00:08:05: ich glaube Das ist auch eine Angst von vielen Frauen.
00:08:08: Was was isst denn mit meiner Familie?
00:08:10: Was ist in meinem Partner wenn Ich mich verändere?
00:08:11: was passiert auf der Arbeit?
00:08:13: mag man Mich dann noch?
00:08:13: habe ich Dann noch Freunde oder wieder diese angst?
00:08:16: bin Ich dann alleine getrennt Von der Gruppe und Niemand mag mich mehr weil Bis jetzt habe ich ja nur die Erfahrung gemacht.
00:08:23: Ich werde gemocht, wenn ich so bin wie mich die anderen, wie ich denke dass mich die Anderen mögen.
00:08:29: und dieser zweite Punkt, die Erfahrung.
00:08:32: das ist so wichtig und ich finde es immer so magisch wenn die Frauen dann die Erfahrungen machen Wenn du wirklich du bist Dann mögen sie dich viel mehr weil Du hast so schön benannt diese Masken.
00:08:44: Also wer muss sich sein?
00:08:45: Ist ja eigentlich eine Maske Weil dann bin ich ja nicht mehr ich.
00:08:47: Und wenn wir die wieder runternehmen dann kann ihr erst wahrer Kontakt da Wenn
00:08:53: wir diese Maske runternehmen.
00:08:56: und an der Maske ist ja, also per se dass wir unterschiedliche Rollen haben.
00:09:02: Ist ja klar ich werde auch mit dir anders als jetzt mit meinem Sohn zum Beispiel.
00:09:07: Aber diese Maskierungen das machen uns das Leben schwer wenn wir quasi die Person werden von der wir glauben andere wollen sie sehen.
00:09:19: weil wenn Wenn wir in Räume gehen und an die Frauen, die jetzt zuhören vielleicht erkennt ihr euch darin wieder.
00:09:27: Man geht irgendwo hin in neue Räumen Und dann liest man erstmal den Raum wer muss ich denn hier drin sein wie Muss ich mich verhalten um hier rein zu passen.
00:09:40: Und oft haben wir das nicht nur in neuen Räumen, sondern auch in gewohnten Räume und auf einmal verändert sich nicht nur was wir sagen, sondern wie wir es sagen, unser Auftreten weil wir eigentlich in der permanenten Selbstüberwachung sind lache ich jetzt richtig sage ich zu viel sag ich zu wenig.
00:10:00: ja und da fragen wir uns ernsthaft warum soziale Interaktionen manchmal so erschöpfen für uns sind, aber klar weil wir nicht einfach nur da.
00:10:09: Wir sind in der ständigen Selbstüberwachung und die mal
00:10:13: loszulassen
00:10:14: und wirklich einfach nur zu sein Und laut Studien ist das ja auch so wie meinen.
00:10:22: Ja wenn ich irgendwo reingehe und bin ein bisschen unsicher und schüchtern dann denke ich ja Mensch das steht mir ins Gesicht geschrieben.
00:10:31: Aber um das nennt man the illusion of transparency also die Illusion der Transparenz.
00:10:38: Wir meinen andere würden, wir wären wie so ein transparentes Papierchen?
00:10:42: Nein!
00:10:42: Andere sehen höchstens höchestens wenn überhaupt zwanzig Prozent unserer Unsicherheiten weil jeder Und jede ist genau so damit beschäftigt, über sich selber nachzudenken wie ich in diesem Moment.
00:10:54: Ich finde das auch schon total befreiend wenn ich in Räume reingehe und mir einfach so ein Regler vorstelle um mit ... Hey, zwanzig Prozent mehr kriegt ihr eh keiner mit?
00:11:04: Wow!
00:11:04: Das erleichtet glaube ich gerade alle so sehr.
00:11:07: da draußen sind wir schon beim Thema Selbstzweifel.
00:11:10: ja wenn ich so neue Räumen komme und denke und ich bin ja dann nur mit mir beschäftigt und kann mich hier auch wieder nicht ehrlich und verhaftig auf mein Gegenüber einlassen Und du hast mir gerade noch mal so die Augen geöffnet.
00:11:22: Ganz viele Frauen haben ja mit dem Thema Ängste zu tun und das sind diese Angst gemocht zu werden, aber auch Angst gesehen zu werden mit meinen Selbstzweifeln, mit meinen Ängsten weil die anderen mich vielleicht gar nicht damit halten können oder mich komisch finden.
00:11:40: Das ist echt ein Magic Moment wenn jemand darüber spricht Wenn wir darüber sprechen, worüber wir glauben.
00:11:49: Wir können nicht sprechen weil wir dann nicht mehr respektiert werden oder abgelehnt werden und nicht mehr geliebt werden.
00:11:55: Und in meiner Coaching Ausbildung zum Beispiel da ist es so dass wir ziemlich früh in der Ausbildung genau diese Masken abnehmen und ich generell in meiner Arbeit immer wenn eine Person den Mut hat zu sagen hey so geht's mir eigentlich wirklich das bin ich nie.
00:12:16: Nie erlebt, dass die Person ein weniger respektiert wurde oder weniger geliebt wurde im Gegenteil.
00:12:23: Da geht immer ein hey mir geht es doch genauso.
00:12:25: ich bin da für dich.
00:12:28: Danke das du das sagst Ich kenne es doch selber.
00:12:32: und auch da gibt's einen Psychologisches Phänomen Das Tregnis ist mein Lieblingswort tatsächlich den Titel The Beautiful Mass Effect.
00:12:43: Also, wir versuchen immer nicht messig zu sein.
00:12:47: Wir versuchen ja the good girl zu sein und schön aussehen alles richtig machen Alles in meinem Überblick haben uns um alles zu kümmern Nicht so schwierig zu sein Nicht so anstrengend zu sein Ich glaube wir alle alle Frauen kennen das Ja So weil wir meinen wenn wir schön Wie immer es aufgeräumt sind, ordentlich quasi.
00:13:16: Also so eine gewisse Fassade von uns halten und der beautiful mass effect sagt genau das Gegenteil.
00:13:21: Das ist wie gesagt ein erforschtes Phänomen, dass zeigt in dem Moment indem wir eben nicht mehr versuchen oder nicht mehr das versuchen was wir ja seit Jahrzehnten versuchen diese konditionierte Vorzeigeversion unserer selbst zu sein dann sagen ich fall hier gerade auseinander.
00:13:40: So, so that's me.
00:13:42: Das bin ich!
00:13:43: Ich bin messi'.
00:13:45: Ich bin...ich weiß es gerade nicht.
00:13:48: Mir gehts nicht gut.
00:13:49: Ich bin wütend oder ich bin überfordert oder ich weiß das einfach nicht.
00:13:55: In dem Moment ziehen wir die Maske ab und in den Moment fühlen sich Menschen zu uns hingezogen.
00:14:01: also genau dass ist das, was wir brauchen um Zugehörigkeit zu bekommen.
00:14:07: Man könnte also quasi sagen... Das habe ich für mich irgendwann erkannt.
00:14:11: Ich laufe irgendwie seit Jahrzehnten in die falsche Richtung.
00:14:13: Ich versuche immer die Angepasste zu sein und sie sich zusammenreißen und alles hinkriegt aber um Verbindung zu bekommen.
00:14:20: Aber echte Verbindung ist eigentlich wenn ich das alles nicht bin Wenn ich einfach nur bin wie ich bin Und dann entsteht the beautiful mess und dann sagen Menschen Oh!
00:14:30: Ich seh dich Ja, jetzt habe ich das Gefühl.
00:14:34: Ich kenne dich!
00:14:34: Ich fühle mich...ich fühl mich dir nah.
00:14:38: Wow also so schön dass du das gerade nochmal mit so einer Studie belegt hast ist ja das was wir beide hier glaube auch gerade gefühlt
00:14:45: haben,
00:14:45: dass wir uns nichts vorgemacht haben sondern uns einfach ganz ehrlich begegnet sind.
00:14:49: und es geht ja nur wenn wir die Maske abnehmen.
00:14:52: Und wie bringst du in deinen Coachings den Frauen das bei?
00:14:57: Dass sie sich das trauen?
00:14:59: Es kommt immer auf den Rahmen an natürlich, aber also Nummer eins ist natürlich auch eine Haltung die ich habe.
00:15:08: Da haben wir ja vorhin auch darüber gesprochen.
00:15:11: Ich kann nicht erwarten von anderen, dass sie etwas verkörpern was ich selber nicht verkörper.
00:15:16: Das heißt Ich versuche auch transparent zu sein ja und auf dieser Haltung mit ganz viel Mitgefühl auch mit Gefühl das musste ich auch erst mal lernen für mich selber selbst mit gefühlt zu sagen ich weiß es gerade nicht und das ist okay oder es tut grade weh und das is ok oder ich habe Angst Das ist okay und ich schäme mich gerade.
00:15:43: Und ich muss es nicht wegdrücken, ich muss das nicht wegmachen.
00:15:47: Ich muss das jetzt nicht sofort korrigieren oder optimieren.
00:15:51: Es ist okay!
00:15:52: Es ist gerade ein schwieriger Moment.
00:15:56: Dieses Gefühl darf da sein, diese Gedanken dürfen da sein und ich werde sanft und freundlich zu mir selbst
00:16:03: sein.".
00:16:04: Weil normalerweise machen wir das Gegenteil.
00:16:06: Also wenn was nicht so läuft, wenn wir etwas nicht hinkriegen, wenn es uns nicht gut geht... Wenn wir schon eh eine emotionale Last in uns tragen, dann hauen wir ja noch mal oben drauf und dann kommt die Selbstgeißelung on top!
00:16:23: Und selbst mit Gefühl ist eben eine Haltung auch mir selbst gegenüber.
00:16:30: Es wird oft falsch verstanden, selbst mitgefühlt.
00:16:33: Das hört sich an wie so ein Wellness-Spruch von einem Abreiskalender ist es nicht.
00:16:38: Selbst mit Gefühl ist das nicht das Polster was uns weich macht sondern es ist oder Träge macht, dass ist das Netz was uns auffängt und höher springen lässt und zwar dahin wo das Leben wirklich passiert, wo wir uns ausprobieren dürfen, wo Wo wir unsere Facetten ausleben dürfen.
00:17:00: Weil wenn ich weiß, dass ich, wenn ich das mache... Wenn ich das sage was ich endlich mal sagen wollte oder wenn ich was probiere uns nicht gleich klappt da eben nicht stehe und sage...
00:17:11: Oh
00:17:11: Sarah!
00:17:12: Oder meine Selbstweifel Sieße habe ich doch gesagt ich mag keiner.
00:17:15: Oder siehst du hab' ich doch gesagt hätte sie nicht probieren sollen sondern ich steh da und sag Ich steh bei dir Sarah Nicht Obwohl Du gescheitert bist Sondern Weil du scheiterst, weil du ein Mensch bist.
00:17:28: Weil Du gehst, weil Du Dich öffnest, weil DU Dich zeigst und dein Mensch sein lebst.
00:17:35: Weil all das was wir eben gesagt haben diese Konditionierung und Anpassung sind ja Überlebensstrategien.
00:17:41: Und überlebt haben wir alle!
00:17:43: Wir sind erwachsene Frauen.
00:17:45: jetzt dürfen uns fragen... wann fängt denn das Leben eigentlich an?
00:17:50: Wann fängt für uns das Leben
00:17:52: an?!
00:17:53: Und mit diesem Selbstmitgefühl Begegne ich auch eben mit Mitgefühl dann all den Frauen, mit denen ich arbeite in meinen Coachings.
00:18:03: Und dass sie sich eben auch mit dem Selbstmitgefühl... Dass ich den Raum eröffne und Mitgefühle weil ich genau weiß wie es sich anfühlt wo du gerade stehst.
00:18:14: Ich weiß das!
00:18:16: Es gibt keine Zensur gar nichts.
00:18:17: Im Gegenteil es gibt nur den allergrößten Respekt von mir, dass du dahin guckst und dahinter, wenn wir da durchgehen.
00:18:28: Wenn wir uns wirklich annehmen und sagen... Das ist ja auch das Fundament für ein glückliches Leben, Selbstannahme zu sagen, sagen zu können ich bin ein guter Mensch mit allem was gerade ist vielleicht auch all die Sachen die ich noch verändern will.
00:18:47: aber ich bin guter Menschen jetzt schon.
00:18:49: Ich brauche nicht eine optimierte Version von mir, um gutes Leben zu verdienen.
00:18:55: Ich bin jetzt schon ein guter Mensch!
00:18:57: Ich darf mich entwickeln und all das... Ja aber ich bin jetzt ein gutter Mensch!
00:19:01: Du bist jetzt ein gooder Mensch.
00:19:03: Jetzt schon und du hast jetzt schon einen gutes Leben verdient.
00:19:08: Also alleine wenn ihr das hier hört ist glaube ich schon so heilsam und es geht so tief weil das ja ... ich finde das Bild was du beschrieben hast mit diesem Netz, das Selbstmitgefühl ein Netz ist und mich höher springen lässt oder mir überhaupt die Möglichkeit gibt darüber nachzudenken welches Leben ich leben möchte.
00:19:26: Weil so viele Frauen glaube ich da draußen oder zumindest es ist in meinen Kursen die Erfahrung dass die Frauen sagen Corinna Ich bin so leer!
00:19:34: Ich funktioniere noch und ich überlebe... ich weiß gar nicht wer ich bin und ich weiß garnicht wessen leben ich hier lebe aber meins es ist nicht Und das macht mich immer so traurig.
00:19:43: und daher kommen ja auch die Krankheiten.
00:19:46: Durch Druck und Anspannung werden Gefiese komprimiert, dann wird Gewebe nicht mehr richtig versorgt.
00:19:50: Und so entsteht jede Krankheit egal wie sie heißt.
00:19:54: Deswegen sind die Sachen, die du sagst und auch das Fundament Selbstannahme ist und dass ich mir jetzt schon ... Weißt du was du gerade gemacht hast Sarah?
00:20:02: Du hast mir und den Frauen da draußen gehabt, die Erlaubnis gegeben mich jetzt schon zu mögen!
00:20:09: Ich glaube ein größeres Geschenk kannst du uns allen gar nicht machen.
00:20:12: Danke dafür
00:20:13: Kerne.
00:20:15: Danke, dass ich hier sein darf!
00:20:20: Weil das ist... wie du sagst wir hauen immer oben drauf wenn es uns nicht gut geht weil wir das konditioniert erlernt haben.
00:20:27: Wir haben nicht gelernt neben uns zu stehen und zu sagen Es ist okay, wir machen Fehler aber du bist gesprungen Genau
00:20:35: Und nichts zu sagen hey hat nicht geklappt sondern super Super.
00:20:40: und jetzt versuchen wir's nochmal.
00:20:42: Was würdest Du sagen?
00:20:43: Wie...?
00:20:43: Du hast ja auch ein Buch geschrieben, wie wir es gut genug sein.
00:20:49: Wie hast du denn gelernt?
00:20:51: Gut genug zu sein oder dich gut genug zu fühlen und diesen Selbstzweifeln und dieser Selbstkritik im Kopf nicht zu glauben?
00:21:00: Ich schreibe in meinem Buch auch über Müten – selbst Zweifelmüden die deck ich auf!
00:21:08: Das heißt ja heute höre ich auf zu zweifeln überwinde dein Imposter-Syndrom und glaub an dich, gerade bei vielen Frauen der Fall.
00:21:16: Siebzig Prozent übrigens aller Menschen haben das.
00:21:24: Und auch dass es eine Zahl nicht, die ich mir jetzt ausgedacht habe – das sind Forschungen von zwei US-amerikanerinnen, zwei Psychologinnen, Clans & Ims, das wurde in den Siebzigeren erforscht Genau, siebzig Prozent.
00:21:37: Und es gibt verschiedene Mythen.
00:21:40: die habe ich zusammengetragen und ein Mythos ist zum Beispiel Ich kann erst loslegen wenn meine Selbstpfeife verschwunden sind.
00:21:50: Ich kann erstmal erfolgreich sein und nicht erfolgreich im Sinne von durch pushen sondern ein erfülltes erfolgreiches Leben Also erfülltes Leben, wenn meine Selbstzweifel verschwunden sind.
00:22:01: Aber das stimmt überhaupt nicht!
00:22:02: Wir werden immer zweifeln und es ist auch nicht schlimm mit jeder Entwicklungsstufe.
00:22:07: Das Leben ist wie so ein Plateau.
00:22:09: als ich meinen ersten Podcast Folge gemacht habe zum Beispiel da war das meine größten Zweifel.
00:22:15: oh mein Gott Wie klinge ich?
00:22:17: Du hast eben gesagt, ich habe so eine schöne Stimme.
00:22:19: Deswegen danke dafür.
00:22:20: meine ersten Folgen!
00:22:22: Ich hab gedacht hier hör mich an wie Mickey Mouse wirklich konnte meine Stimme nicht hören.
00:22:27: Ich fand alles ganz ganz schlimm.
00:22:30: jetzt habe ich irgendwie vierhundertdreißig Podcast folgen.
00:22:32: der podcast ist jetzt nicht mehr mein Problem.
00:22:35: danach kamen Bücher schreiben.
00:22:37: dann kam da die Selbstzweifel.
00:22:38: ja es war ein neues Plateau natürlich Bei meinem ersten Buch, ich habe noch nie vorher ein Buch geschrieben.
00:22:44: Ich weiß ja gar nicht wie die Welt darauf reagiert.
00:22:46: Ich hab keine Ahnung was mache ich hier eigentlich?
00:22:48: Auch bei meinem dritten Buch was es jetzt ist heute höre ich auf zu zweifeln steige auch übrigens ein mit einer Anekdote wie ich bei meiner Zahnärztin sitze und mir darüber Gedanken mache dass sich mich gleich wieder ans Buch setze Und dann auch so eine Beklemmung in mir hochkommt weil ich natürlich bei jedem Buch zweifel.
00:23:07: hey wenn die Leute das mögen.
00:23:09: ist das gut genug?
00:23:10: Ja Und der Unterschied ist, aber und da schreibe ich auch im Buch drüber.
00:23:14: Ich überleg kurz, ruf ich meine Verlegerin an und sage einfach was du warst passt gerade nicht.
00:23:21: so ist ungründlich.
00:23:23: lass einfach aufs nächstes Jahr schieben weil dann wäre ja das Problem nämlich meiner Angst und meine Anspannung weg.
00:23:30: So mein Körper lernt dann auch problemes weg Und ausweichen löst das Problem.
00:23:38: Macht's natürlich nicht, weil ab und zu Sachen absagen aus dem Grund okay.
00:23:43: Aber wenn man das immer wieder macht, dann reiht sich das wie so eine Perlenkette aneinander und wird zum Muster eines Lebens.
00:23:51: Dann trauern wir um all die Dinge, die wir nicht gemacht haben.
00:23:55: Um alle die Chancen, die Wir nicht ergriffen haben, was wir nicht gesagt haben obwohl wir es echt sagen wollten.
00:24:03: Und ich habe meine Verlegerin dann eben nicht angerufen und mich weiter an dieses Buch gesetzt.
00:24:08: Das ist, glaube ich auch die Antwort also wie man mit Selbstzweifeln umgehen kann.
00:24:12: Da hab' ich ganz viele Übungen im Buch.
00:24:15: aber was für die Grund ist Hens?
00:24:17: Ist es eben auch zu sagen... Du musst nicht auf den Punkt warten, auf den Moment.
00:24:24: Das ist nämlich kein Magic-Moment.
00:24:26: by the way, dass du irgendwann ready bist ja?
00:24:30: Es kommt nicht!
00:24:31: Das kommt bei mir nicht, das kommt bei dir nicht, es kommt bei niemandem.
00:24:35: also unser innerer Kritiker wird nicht über Nacht zu unserem Motivationsredner.
00:24:40: Das passiert nicht aber ich beschreibe es im Buch so am Ende des Buches zum Beispiel habe ich so eine Anekdote Die Selbstzweifel da sind und mich fragen, was ist denn jetzt das Grandfinale?
00:24:54: Wie schließt ihr es ab?
00:24:55: Was ist denn die Message?
00:24:57: Da sind ja auch wieder Selbstzweife.
00:25:00: Aber sie dürfen da sein!
00:25:02: Selbstzwiefe werden immer mal wieder klingeln an der Tür.
00:25:07: Sie werden um Einlass bitten, manchmal kommen sie rein, manchmal reden sie sogar mit mir.
00:25:12: aber in meinem Haus – das wünsche ich für alle Frauen sind noch viel mehr Besucher.
00:25:17: Früher waren die Selbstzweifel sehr laut, die hatten quasi das Steuer in der Hand.
00:25:21: ich habe nur die gehört oder ich hab alle Kraft dafür aufgewendet sie nicht zu hören was ihr ja auch total präsent macht.
00:25:30: heute ist mit meinem haus sind so viele andere besucher dass die lebensfreude da sind besucher die zählen von träumen von visionen von erfolgen von liebe von leichtigkeit dass selbst, wenn die Stimme der Selbstzweifel mal da ist.
00:25:47: Es ist okay!
00:25:49: Das sind nur kleine Hintergrundgeräusche zwischen allen anderen Stimmen und das ist für mich so wichtig zu verstehen was ich mir von uns alle wünsche zu verstehen Du musst nicht auf diesen Moment warten.
00:26:03: du musst auch nicht erst eine bessere Version von dir werden.
00:26:06: es ist jetzt immer Jetzt ist der Moment Und es ist ok zu zweifeln.
00:26:13: Und es ist okay, Angst zu haben wenn wir lernen all dem zu begegnen.
00:26:19: übrigens bei uns Frauen.
00:26:20: Scham auch ein riesengroßes Thema schreibe ich auch drüber im Buch.
00:26:24: Scham und Schuldgefühle, Schamgefühlen und Schuld gefühl.
00:26:27: ich mein so und wie können wir damit arbeiten?
00:26:29: Wie können wir uns das angucken was da in uns vorgeht um es dann aufzulösen?
00:26:34: heißt dass Ich werde mich nie wieder schämen heißt dass ich wird nie wieder Schuld empfinden für etwas Nein, aber es hat nicht mehr diesen bedrohlichen Schatten.
00:26:44: Es ist dann ein Moment da!
00:26:45: Das ist einfach nur eine Momentaufnahme.
00:26:47: Aber hält mich nicht ab davon mein Leben nach meinen Wünschen und Träumen zu gestalten?
00:26:57: Das ist so schön.
00:26:59: Und vor allem der Satz du musst nicht erst die bessere Version werden dass du sagst, siebzig Prozent aller Menschen haben dieses Imposter-Syndrom.
00:27:11: oder was ist mit den anderen drei?
00:27:12: Ich habe mich gerade überlegt.
00:27:14: Habe ich mir auch überlegt aber vielleicht sind das alles die Babys.
00:27:18: Oder die ganzen alten Menschen, die sagen hey weißt du was?
00:27:23: Wahrscheinlich weil alle zwischen... Man fängt es an mit vier, fünf manchmal schon mit drei ja irgendwie zwischendurch
00:27:31: sagen wir drei
00:27:33: Zwischen zwei, drei bis wahrscheinlich die meisten so mit siebzig, achtzig haben wir das ja und jeder hat diese Selbstzweifel aber eben alleine die Erkenntnis zu wissen es haben wirklich
00:27:48: alle.
00:27:49: Selbstzweife kommen ja oft in Verbindung mit Einsamkeit.
00:27:56: Wir meinen ja ich sitze da allein in meinem Selbstzwaife.
00:27:59: wenn ich jetzt diesen Raum betrete Dann bin ich die Einzige, die es nicht weiß.
00:28:06: Oder ich stelle jetzt nicht die Frage, weil da stehe ich als die... ...die Einzigen, die keinen Plan hat.
00:28:16: oder wenn wir unsere Träume verwirklichen wollen dann denken wir ach also die Leute denken ja was will die?
00:28:27: Was denkt die denn?
00:28:28: dabei haben sieben von zehn Menschen genau Das Gleiche.
00:28:32: Die würden auch gern was anderes machen und denken sich, wie sehen andere mich dann?
00:28:38: Oder wir denken ich kann das nicht alle anderen können, dass nein, Nein!
00:28:43: Wir sitzen alle im selben Boot oder im Gleichen zumindest.
00:28:49: Und das auch zu verstehen.
00:28:51: also so ganz bildlich beschrieben... Ich bringe da ein Buch so eine verschiedene Beispiele von einem Inhaber von einem Co-Working Space, der sich dann denkt so ja also jeden Tag denkt wenn die wissen dass ich eigentlich gar nicht so richtig weiß was ich hier mache.
00:29:09: und da fragt sich aber auch die Gründerin am Nebentisch ist sie gut genug für ihren nächsten Pitch.
00:29:13: Und die Studentin die an ihrer Präsentation sitzt fragt Oh Gott, sollte ich mich morgen lieber krank melden?
00:29:20: Weil die Präsentation noch nicht fertig ist.
00:29:22: Und der gewitzte Kollege am Nebentisch, den wir immer denken, mein Städt doch immer lockerer Spruch parat macht sich gerade total die Sorgen wie er wahrgenommen wird.
00:29:31: so und das vergessen wir oft!
00:29:33: Ja, das ist schön, dass du uns in diesem Buch dran erinnerst.
00:29:36: Dass ich immer denke, ich habe das nur alleine und ich glaube so gibt es dir die, die da jetzt zuhört auch, dass Du so oft denkst, Ich bin alleine die Mutter, die nicht den guten Kuchen backen kann oder dessen Kind deren Kind verzogen ist oder des Schlechteste in der Schule oder ich bin die, dies nicht hinkriegt regelmäßig zum Sport zu gehen und sich um mich zu kümmern.
00:29:56: Und und das hält uns ja von dieser inneren Ruhe oder diesen inneren Frieden, denen wir uns alle wünschen So sehr ab dieses Geschnatter im Kopf oder wie du sagst, ja diese Menschen in deinem Raub- oder Stimmen in deinm Zuhause die jetzt zwar noch da sind manchmal aber die kriegen jetzt kein Tee mehr von dir.
00:30:14: Oder sind sie nicht in der ersten Reihe?
00:30:17: Genau, die kriegen keinen Tee meer.
00:30:18: Die kriegen höchstens ein Glas Wasser!
00:30:23: Ja aber auch weißt du wenn wir... Du hast es so schön beschrieben.
00:30:27: Wenn wir die Mama sagen ach Mensch ich bin die Einzige selbst gebackenen Kuchen ohne Zucker und genau.
00:30:37: Und irgendwie finden wir immer was Neues, weil wenn wir Selbstzweifel haben ist es ja nie genug.
00:30:44: Wir messen uns ja immer nur an unserer letzten Leistung und die wird ja danach auch wieder entwertet.
00:30:51: Wenn wir uns mal vorstellen wie toll wir Sachen machen Was kenne ich für tolle Frauen?
00:30:59: Hey, so tolle Mamas sind oder tolle Lehrerinnen sind.
00:31:04: Oder ... Tolle in ihrem Beruf sind, tolle Freundinnen sind!
00:31:11: Das gar nicht sehen weil sie ihren eigenen Wert nicht sehen.
00:31:16: und der Wert deswegen geben wir als Frauen ja oft so viel Weil wir das Gefühl haben auch okay dass was mir als Mensch an Wert fehlt das kompliziert.
00:31:27: meine Leistung Dann, also meine Leistung wird dann so hellstrahlen.
00:31:32: Mein Gebraucht werden und das hat ja jetzt vielleicht ein bisschen manipulativer, aber es mein ich überhaupt nicht so.
00:31:37: Aber na?
00:31:38: Das passiert ja unbewusst.
00:31:40: Ja, mein Gebrauch werden wird so hell strahlen dass was mir als Mensch fehlt, dass dadurch kompliziert wird.
00:31:51: Aber du musst keinen Scheinwerfer haben, kein Scheinwärfer der Leistung, der dich überstrahlt.
00:31:57: Du bist das hellste Strahlen!
00:31:59: Ja?
00:32:00: Du musst nicht mehr leisten und das muss ich mir auch.
00:32:02: Also kann doch einfach mit mir selber reden.
00:32:05: Wir müssen wirklich mehr leisten ja... Ich ermutige auch jede Mal zu gucken, hey was habe ich denn schon alles gut in meinem Leben gemacht?
00:32:14: Was habe ich zum Beispiel auch welche Krise habe ich abgewendet vielleicht auch in meiner Familie oder auf Verarbeit oder in Freundschaften bevor es überhaupt eine Krise wurde.
00:32:29: getan, wodurch sich andere besser gefühlt haben.
00:32:34: Was habe ich schon geleistet in meinem Leben?
00:32:36: Aber nicht die klassische Leistung, nicht die großen Erfolge sondern die Kleidensachen jeden Tag!
00:32:42: Wer würde mich vermissen
00:32:44: auch?!
00:32:44: Ja was das würde nicht klappen wenn ich nicht da bin und guckt euch einfach überlegt euch mal liebe Zuhörerin ihr werdet morgen würd ich sagen so mach einfach Ich bin die Medaille.
00:32:53: Ich packe meinen Kopf.
00:32:54: hat sie jetzt für zwei Wochen weg, was meint ihr?
00:32:57: Was in dem eurem Umfeld alles nicht klappen würde?
00:33:00: warum?
00:33:01: weil ihr so tolle Sachen macht und das mal sich bewusst zu machen ja All das, und es ist ja auch, und das muss ich dir ja nicht sagen.
00:33:12: Ist ja auch neurologisch in uns verankert!
00:33:14: Wir meinen ja wir wissen nix, wir können nix... Nein all das war die kleinen Erfolge, die wir haben.
00:33:19: Auch alle die Lösungen hallo?
00:33:20: Wir Frauen sind ja wohl die absoluten Lösungsköniginnen.
00:33:26: So, all die Lösung'n die wir schon gefunden haben Die sammeln wir ja, die kurzzeitige Lösungstherapie auf der Coaching-Aufbaut.
00:33:36: Die basiert genau da drauf das unser Gehirn, weil Problemtrans – also uns mit dem Problem zu beschäftigen, das können wir!
00:33:44: Die Probleme und Dinge, die wir nicht so hinkriegen, stellen wir uns wie Pokale in die Vitrine und gucken sie uns immer an.
00:33:52: Aber was wir jeden Tag auch schon gemacht haben, die Lösungen, Die weisen wir so, die scheuchen wir wie solästige Fliegen weg.
00:34:03: Genauso wie Komplimente können wir auch ganz schwer mit umgehen.
00:34:06: na?
00:34:06: So ah ne ne ne ist ja nichts besonderes.
00:34:08: doch und guckt dir das mal an wie oft du schon an einem Punkt standest wo du gedacht wo andere nicht weiter wussten wo du nicht weiter wusstest ob es nur kleine Dinge im Alltag sind oder große herausfragen Du hast immer eine Lösung gefunden weil der Beweis ist dass du gerade zu hörst sonst wärste gar nicht hier.
00:34:26: Und all diese Ressourcen die in deinem Gehirn vorhanden sind, auch jetzt neue Probleme zu lösen.
00:34:34: Die sind ja da!
00:34:35: So du musst nur den Blick drauf richten wie ich habe den Blick halt immer auf ein Problem.
00:34:40: Da finde ich dann die Ressourcen nicht.
00:34:41: aber wenn ich mich daran erinnere hey was ich alles kann?
00:34:44: Was ich alle schon gemacht hab im meinem Leben, dann setze sich diese ressourcenfrei am Kopf.
00:34:51: das heißt wirklich mal einen anderen Blickwinkel einnehmen hilft auch auf all das, was du schon – und ich meine nicht geleistet im klassischen Sinne.
00:35:01: Sondern jeden Tag machst!
00:35:03: Und wie oft du schon ganz, ganz tolle Wege gefunden hast… Du aus dir allein heraus.
00:35:11: Das steht dir alles zur Verfügung.
00:35:13: Du bist eine richtige Macherin des Lebens.
00:35:18: Du hast es einfach nur vergessen weil du dich hinguckst.
00:35:21: Und du hast jetzt so schön den Schwenker von Selbstzweifel.
00:35:26: Ich bin nicht gut genug, dass dieses Problembewusstsein was wir alle haben und es fängt beim Körper an hier das wir sagen zu dicken Oberschenkel der eine für Bauchbrüste Nase Ohren je nachdem womit er gerade ein Thema hat oder sie dann.
00:35:41: Das stellen wir uns wirklich wie Pokale rein und damit gehen wir auch hausieren.
00:35:45: also wir sagen ja jedem wie schlecht wir sind.
00:35:47: das können wir ja gut So um das dann noch zu bestätigen.
00:35:51: aber sich den Erfolg zu erlauben oder diesen Selbstwert.
00:35:56: Ich bin wertvoll und da kommen wir wieder zur Konditionierung, finde ich.
00:36:01: Zu mir wurde immer gesagt man stellt sich nicht in den Mittelpunkt oder Eigenlob stinkt.
00:36:07: all diese Sachen die sind ja so tief verankert dass ich das in mehr Scham hervorkam wenn mich selbst oder immer noch manchmal also die Scham ist bei mir auch noch im Haus kriegt auch nur noch Wasser Aber die kommt ja auch hoch.
00:36:26: Wenn ich mich jetzt lobe, oder wenn ich sage das was ich gemacht habe ist wirklich gut dann kommt ja noch so die Scham mit und ich glaube das haben wir alle konditioniert und alle gelernt.
00:36:37: und da die Erfahrung zu machen mich zu trauen, mich zu loben und zu sehen dass andere sagen Ja du hast recht!
00:36:45: Du machst es wirklich toll!
00:36:50: Es kam mir gerade noch ein Gedanke Corinna weil Weißt du, wir machen das für uns und auch für alle Frauen die nach uns kommen.
00:37:03: Weil wenn wir dieses Eigenobstinkt und wie wir konditioniert wurden... Wir wurden auch anders kondicioniert oft als Männer, weil vielleicht hatten welche von euch Geschwister, ich habe ein Bruder Und sowas sickert durch die Familie als unsichtbares Erbe.
00:37:20: Wir übernehmen nicht nur die Haarfarbe und die Nase unserer Eltern und Großeltern, sondern eben auch so was.
00:37:29: Unsere Mütter – also meine Mutter und vor allem meine Großmutter – ich bin im Haushalt meiner Großmütter mit meiner Mutter groß geworden in einem Mehrgenerationenhaushalt Meine Großmötter ist.
00:37:39: letztes Jahr habe ich sie begleitet in den Tod.
00:37:43: da war sie hundertdrei wirklich bis zu ihrem Tod.
00:37:48: Sie hatte immer gesagt, ich kriege irgendwann einen Schlaganfall und bitte hol dann keinen Notarzt!
00:37:53: Ich will einfach dann zu Hause sterben.
00:37:55: und sie hat gewartet, bis ich da bin und dann habe ich sie noch zehn Tage zuhause gepflegt weil sie wollte gesagt haben ganz tolles Leben ich bin bis zum letzten Tag fit Ich bin hundertdrei, ich hatte so Bitte Sarah kümmer dich und dann um mich.
00:38:11: Und das habe ich gemacht bis zu Hause in ihrem Bett gestorben.
00:38:17: Sie hat mir einfach viele auch mitgegeben und erzählt weißt du wie es für sie war?
00:38:21: Sie war Ärztin, Gönäkologin und sie meinte hey als mein Opa sie gefragt hat ob sie heiraten möchte.
00:38:30: Das erste was sie gesagt hat ja aber nur wenn ich meinen Beruf ausüben darf weil dass eben gar nicht üblich war in der Generation.
00:38:39: Und ihr Vater immer gesagt hat zu ihr, nein du darfst nicht studieren Frauen sollen nicht so viel wollen.
00:38:48: und hilft lieber, dass es dein Bruder gut geht, er soll studieren und das ist jetzt nur ein Beispiel.
00:38:55: und du bist schwierig und passt dich an.
00:38:58: und ihre Mutter war meine Urgroßmutter.
00:39:01: Da hab ich leider nie kennengelernt, aber aus Erzählungen war eine ganz angepasste.
00:39:05: Meine Oma hat immer gesagt so hey wie die sich von meinem Vater behandeln lassen?
00:39:10: Die hatte so viel zu geben der Welt, aber er hat sich immer nach hinten gestellt und es ist jetzt nur ein Beispiel.
00:39:18: Aber wir Frauen wurden ja auch so konditioniert und das sickert eben auch in Familien ein und durch, was Frauen schon lange mitgegeben wurden.
00:39:30: Und wenn jetzt so wie meine Oma jemand sagt eine Frau sich traut hey das hat sie mir immer mitgehen und gesagt Kind mach was du willst aber guck dass du frei bist, dass du ja so keine reinreden kann.
00:39:49: Sag deine Meinung, wenn jemand was sagt, sag deine Meinung.
00:39:52: Du musst dich nicht so behandeln lassen auch nicht von deinem Chef und das ist natürlich ganz schwierig.
00:39:57: Aber es hat schon einen riesen Unterschied gemacht und ich sehe aber auch natürlich wie viel auch die Gesellschaft, dass ja auch ein gesellschaftliches Problem gewisse Räume gar nicht für uns vorgesehen hat oder eine Gesellschaft die darauf aufgebaut ist, dass wir the good girls sind.
00:40:16: Dass wir anderen den Rücken frei halten und deswegen gibt es in manchen Berufen auch überproportional Frauen da ganz die kümmernden und das ja nicht schlecht ist aber sie auch nicht zu viel wollen.
00:40:30: Und ich habe letztens einen Workshop gehalten für tausend über tausende Frauen aus einer großen Firma.
00:40:37: Die Name kann ich natürlich nicht sagen.
00:40:39: Ein Konzern der Multinational arbeitet in ganz vielen Ländern, zwar auf Englisch und die sagt es nur weil sie kam wirklich aus den unterschiedlichsten Ländern.
00:40:50: Und die haben alle das Gleiche gesagt und das haben sich auch gewünscht dass also der Kern des Vortrages und des Workshops war.
00:40:59: wie kann ich für meine Rechte einstehen?
00:41:03: Das waren alles Frauen die halt in einem Beruf waren aber die gesagt haben hey Trotzdem, wenn ich dann die Extraaufgabe zum hundertsten mag rich von meinem Chef.
00:41:15: Warum habe ich das Gefühl?
00:41:16: Ich darf nie nein sagen und sage auch nie Nein weil ich Angst habe in ein schlechtes Bewertungsgespräch zu bekommen und den Job nicht mehr zu haben.
00:41:27: Das heißt, die Gesellschaft hat sich auf hat sich ein bisschen daran ausgerichtet, dass wir the good girl sind und hat gewisse Räume noch gar nicht für uns vorgesehen.
00:41:38: Und dann müssen wir uns einfach selber nehmen diese Freiheit.
00:41:42: Das ist nicht nur im beruflichen, das ist auch im Familienkontext.
00:41:48: Also wie wir unsere Rolle definieren dürfen selber?
00:41:55: Oder siehst du das anders?
00:41:57: Nein, erst mal... Ganz viel Liebe zu deiner Oma.
00:42:03: Hundert drei, das ist absolut mein Wunschtraum, gesund über hundert zu werden.
00:42:08: und so toll!
00:42:09: Und dass deine Oma dann ... Das ist ja krass wenn wir uns überlegen in was für eine Zeit ... Die ist letztes Jahr gestorben.
00:42:16: Ich bin nicht so gute Mathe aber wenn ich da nur hundert Jahre abziehe Dass sie überhaupt studieren durfte oder das musste Sie sicher alles erkämpfen Es ist ja ein absoluter Wahnsinn und ich glaube wir vergessen so oft Das erzählt mir meine Schwiegermutter immer Rosi, die ist Tränen Achtzig.
00:42:31: Die sagt immer Corinna da mussten alle zustimmen.
00:42:34: ich war die erste Frau die in der Bank eine Banklehre gemacht hat.
00:42:38: also es war ja gar nicht normal dass Frauen das durften oder sie brauchten ja wirklich wie du erzählt hast des Einverständnis vom Mann dass Sie arbeiten dürfen.
00:42:46: Das ist für uns heute so unvorstellbar.
00:42:48: aber klar wir sind noch die in helfenden Berufen ganz oft hier sind die mehr leisten weniger Geld oder das gleiche Geld.
00:42:57: Bei Männern, wenn die Nein sagen sagt man hat aber Eier in der Hose und bei Frauen heißt es dann, die will nicht, sie ist zickig, die hat wohl ihre Tage oder also auch dieses zyklische Dasein dass wir das gar nicht so leben dürfen oder können oder dass wir sind nicht zickige Wir sind halt zyclische Wesen Und wer haben ganz viel Kraft.
00:43:18: Aber eben zu verschiedenen Periodenzeiten, wenn wir auf die Rücksicht nehmen und auch die Gesellschaft mit auf die Rückseite nimmt.
00:43:27: Und ich glaube nicht dass wir uns das erkämpfen dürfen, so das glaube ich bei einem Druckerzeug gegen Druck?
00:43:35: Das wollte ich auch gerade noch sagen, dass nämlich das bei meiner Oma – das war total gut, dass sie mir das mitgegeben hat – und auf der anderen Seite ist es so, dass bei mir durch meine Familie gesickert ist.
00:43:49: du musst dich immer durchsetzen Du musst immer stark sein.
00:43:52: Und das macht auch was mit einem, ne?
00:43:55: Weil es ist genauso wie wenn wir nie haben Gefühle gesehen.
00:44:06: also wenn unsere Eltern bei ihren Eltern nie Gefühlen gesehen haben, nie Weinen dann werden die Enkel ganz oft ja auch mit dem Glaubenssatz groß Hey Goro, Gefühle sind was gefährliches und setzen sich mit ihren eigenen Gefühlen nicht auseinander.
00:44:22: Und für mich war eben ganz lange ja du musst immer stark sein.
00:44:25: Es war auch so ein Lob in der Familie.
00:44:27: Ja Sarah, die ist ja eine Zähre!
00:44:30: Und irgendwann habe ich gesagt, ich will nicht mehr zähl sein.
00:44:33: Ich hab da keine Lust mehr draufs, es ist überhaupt kein Kompliment.
00:44:35: das macht mir sehr lebenschwer.
00:44:38: Genau deswegen Druck erzeugt Gegendruck und das musste ich lernen.
00:44:43: Ich will dieses Komplimente nicht.
00:44:45: Das ist überhaupt nichts Gutes zählt zu sein Ja.
00:44:48: Und trotzdem was die Ausbildung deines Lebens, die dich ja dahin gebracht hat und ich glaube nur wenn wir mal Druck erfahren haben können wir auch die Weichheit schätzen.
00:44:56: also wir brauchen wirklich alles im Leben und es braucht Männer und Frauen so in meiner In meiner Welt sind die bestgeführtesten Unternehmen oder so wie Mama und Papa, also wenn einfach das männliche und das weibliche ausgewogen auf Augenhöhe in Balance miteinander sich gegenseitig schätzt, wertschätzt und unterstützt.
00:45:16: Dann können wir glaube ich so die großartigsten Dinge hervorbringen – und das wäre eine Welt, die ich mir wünsche für dich auch mit losgehe dass wir nicht kämpfen sondern uns wertschätzen auf Augenhöh'e und unterstützen.
00:45:28: Ich glaub es ist noch ein Weg und zu aller, allererst.
00:45:32: Und deswegen finde ich deine Arbeit so wichtig und freue mich ganz riesig dass dein Buch jetzt rauskommt.
00:45:38: dürfen wir diese inneren Selbstzweifel loslassen?
00:45:43: genau heute höre ich auf zu zweifeln denn ja ich find dieses Loslassen fällt uns ja so viel schwerer als Durchhalten.
00:45:50: also durchhalten kämpfen und über unsere Grenzen gehen das haben wir alle gelernt das können wir alle und es ist auch in der Ahnenreihe oder Das ist in alle Familien durchgesickert, sei stark.
00:46:03: Und das können wir und es tut uns nicht gut.
00:46:09: Es fühlt sich nicht gut an.
00:46:13: Man wohnt in einem Haus und riecht auch nicht gut, aber sie hat einen Dachobangpopf.
00:46:19: Wir wissen was wir kriegen.
00:46:21: Genauso ist das mit dem Durchhalten ... Wir haben ja es irgendwie geschafft und das sagt ja auch des Coaching.
00:46:28: Es ist ein ganz wichtiger Grundsatz, alles was da ist will etwas Gutes, dass wir uns jetzt eben nicht noch zensieren dafür.
00:46:35: Alles was da is will was Gutes.
00:46:37: Das du
00:46:39: immer durchgehalten hast war das Beste, was du tun konntest zu der Zeit.
00:46:45: Ja also mit dem Wissen, dass du hattest hat dein Überleben gesichert.
00:46:51: aber jetzt darf es leichter werden.
00:46:53: Ganz oft erfahre ich das in meinen Coachings, dass wenn dann diese Erkenntnis kommt.
00:46:58: Dann viele Frauen sagen ja gut jetzt habe ich so viele Jahre gegen mich gearbeitet und dann kommt der Vorwurf Und dann kommt es bedauern Ich hab so viele jahre verschwindet.
00:47:09: nein Alles was da ist will etwas Gutes.
00:47:12: Das war eine intelligente Überlebensstrategie.
00:47:15: hast du richtig gemacht?
00:47:16: aber Jetzt darf das Leben anfangen.
00:47:20: Oh, ich finde das ist so ein schöner Satz.
00:47:24: Sarah jetzt darf das Leben anfangen und das wünsche ich dir die da jetzt gerade zuhört.
00:47:29: Und Sarah vielleicht hast du noch einen Tipp für alle Frauen da draußen?
00:47:32: Wie gehst Du jetzt mit Rückschlägen um?
00:47:35: also was machst Du wenn Du es doch eigentlich besser weißt und trotzdem nochmal in dieses alte Muster verfälzt?
00:47:43: Und es passiert.
00:47:43: Ich hab ein ganzes Kapitel darüber im Buch geschrieben, das ist das letzte Kapitel und da ist ein ganzer Absatz mit Rückschlägen umgehen.
00:47:51: Weil natürlich haben wir Rückschläge!
00:47:55: Also wenn ich... Das mag ich manchmal auch nicht so gerne in meiner eigenen Bubble.
00:48:01: ja diese Versprechen kommt zu mir und dann wird's innerhalb von drei Tagen für immer in deinem Leben laufen.
00:48:09: Und ihr scheint immer die Sonne aus dem Po.
00:48:13: wird nicht passieren.
00:48:16: Und das ist okay!
00:48:19: Was natürlich passiert, wenn es dann nicht gibt?
00:48:21: Wenn du in ein altes Verhaltensmuster wieder rein verfällst oder auch was anderes.
00:48:26: Du nimmst dir etwas vor, stell dir vorher einen Frauen zu und sagen so jetzt krämpel ich mein Leben um und jetzt mache ich diese eine Idee setze ich jetzt in die Tat um dich immer in die tat umsetzen wollte und klappt's nicht gleich.
00:48:38: ja was dann passiert?
00:48:40: dass unser Imposta oder unsere Selbstzweifel lauter wird denn je.
00:48:44: Da hat ja nur gewartet auf den Moment und zu sagen, so habe ich dir doch jetzt seit Jahrzehnten gesagt du kannst das nicht.
00:48:51: Habt ihr doch seit Jahrzenten gesagt?
00:48:54: Du sollst nicht zu viel vom Leben wollen.
00:48:56: Du wolltest nicht hören!
00:48:57: Jetzt hast du dem Beweis, du bist nicht gut genug da nicht hin zu hören und weißt du was.
00:49:02: es für mich ist eine Distanz zwischen mir und dem Rückschlag zu schaffen.
00:49:08: Der Rückschlag ist einfach nur ein Ereignis, was passiert ist.
00:49:12: Hab was probiert hat nicht gleich geklappt.
00:49:14: So egal was auch wenn es meine innere Persönlichkeitsarbeit ist.
00:49:19: Aber es hat nichts mit mir zu tun.
00:49:24: Was wir ja tendieren dazu ist ne Persönlichkeit darauszumachen.
00:49:29: Ich bin der Rückschlag!
00:49:30: Der sagt jetzt über mich aus ich bin nicht gut genug?
00:49:33: nein Also mich selbst tatsächlich, Wortwörtlich nicht zu wichtigzunehmen.
00:49:37: Der sagt gar nichts über mich aus, es ist irgendein Ereignis.
00:49:40: und manchmal hilft so eine Visualisierung dass man sich wirklich vorstellt weil die Augen schließt und mit jedem Atem zu einatmen und ausatmen.
00:49:55: stell dir vor wie du nach oben steigst über den Stuhl auf dem Du gerade sitzt durchs Dach noch höher, noch höher.
00:50:11: Vielleicht siehst du auch schon Wolken neben dir und dann guckst du runter.
00:50:18: Und dann siehst Du da Dein ganzen Lebensweg von Kindheit bis jetzt.
00:50:25: Und Du siehst wie der Weg sich schlängelt abbiegungen nimmt bergauf geht bergunter geht und irgendwo da ist der Rückschlag, den du gerade erlebt hast.
00:50:42: Er ist so klein von hier oben dass du ihn fast gar nicht sehen kannst wie ein Kieselstein.
00:50:51: und er kennst jetzt das es nur im Moment Nicht der ganze Weg schon mal gar nicht dein ganzes Leben.
00:50:58: Du kannst drüber steigen drum herum gehen Das Leben geht weiter du siehst den Weg wieder sich fortsetzt mit diesem Gefühl das ist nur ein kleiner Moment Ein Kieslstein deinem Lebensweg, der so groß ist und noch dich soweit in die Welt tragen wird.
00:51:25: Spüren das Vertrauen in dir?
00:51:33: Und kannst du ja auch vorstellen was du gleich machen kannst um eben über diesem Kieselstein zu steigen wenn du hier aus dieser Visualisierung rausgehst?
00:51:43: Was ist der erste Schritt um den diesen Rückstag hinter dir zu lassen?
00:51:47: zur Verarbeiten mit deinem Atem singst du jetzt wieder an den Wolken vorbei durchs Dach, die Decke.
00:52:00: In dem Raum in dem du sitzt auf deinem Stuhl spür noch mal das Vertrauen
00:52:08: in deinem Herzen
00:52:10: und öffne deine
00:52:11: Augen.
00:52:16: Und das ist es!
00:52:17: Es ist nur ein Moment und wenn wir das machen dann können wir.
00:52:24: danach möchte ich die Frauen ermutigen weil ich habe eben gesagt, der erste Schritt den du gehen kannst und das kann sein, nämlich den Rückschlag einfach wie eine Forschung zu sehen.
00:52:36: Ja?
00:52:37: Weil eine Forschungen kann nicht scheitern!
00:52:38: Ich meine dir als Medizinerin muss ich das nicht sagen, wir können nicht scheiten.
00:52:42: es gibt einfach nur Daten.
00:52:44: so okay ich hab was versucht.
00:52:46: ich habe jetzt zum Beispiel versucht mich besser abzugrenzen und es hat nicht geklappt.
00:52:52: woran lag das?
00:52:53: habe ich zu wenig geschlafen, war ich nicht klar in meiner Gesprächsführung.
00:53:04: Wusste ich selber nicht was will ich eigentlich?
00:53:07: auch oft hätte ich vielleicht mir Hilfe holen soll von jemandem mit dem ich mich gut kenne erst mal vorher besprechen sollen.
00:53:16: ja Hätte ich mehr Zeit gebraucht, um mich auf dieses Gespräch vielleicht vorzubereiten.
00:53:23: So und dann Daten!
00:53:25: Alles ist... so gehe ich auch durch mein Leben.
00:53:27: es wird alles nur noch ein Datensatz also im... Es hört sich jetzt so langweilig an aber im Sinne von Ich kann gar nicht scheitern.
00:53:32: das ist ein Experiment.
00:53:33: Das Experiment des Lebens sagt nichts über mich aus.
00:53:37: Es ist alles nur liefert mir Erfahrungen.
00:53:42: Und darum geht's im Leben.
00:53:44: So viele Erfahrungen wie möglich machen zu dürfen Wow!
00:53:52: Oh Sarah, ich finde es schöner.
00:53:53: Könnten wir diesen Podcast hier nicht enden lassen?
00:53:57: Mit dieser wundervollen Meditation die du dir bitte immer wieder anhörst wenn du einen Rückschlag hast dann kommst du hierher zurück und hörst dir diese Meditation an und siehst dein Leben einfach als Erfahrung und als Experiment des Lebens.
00:54:11: und das gibt kein Gewinner und keinen Verlierer sondern einfach nur dein Leben in dem du ganz viel Erfahrung
00:54:17: machen
00:54:18: kannst.
00:54:21: für dieses wunderschöne Gespräch.
00:54:23: Ich könnte jahrelang mit dir weiterquatschen, ja?
00:54:28: Und wir verlinken hier drunter natürlich dein Buch und deine Coaching-Ausbildung denn alle Frauen die ihre Träume verwirklichen wollen, die sich selbst besser kennenlernen wollen, diesen Weg mit ihr weitergehen wollen – mit einer wunderschönen Stimme!
00:54:44: Und mit einem Megawissen.
00:54:46: also danke dieser Podcast war er schon Eine Coaching-Session hier für alle Frauen der draußen.
00:54:52: Ein Riesen, Riesen.
00:54:53: Danke Sarah!
00:54:55: Vielen vielen Dank dass ich hier sein durfte und danke an alle die zugehört haben.
00:55:00: Ja so schön dass du da bist und wenn schreib uns hier drunter wie es dir gefallen hat und was es mit ihr gemacht hat.
00:55:05: wir lesen das alles und wir freuen uns so so sehr über deine
00:55:11: Nachricht.
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